Neue Verbundlösung: Chirurgie am Sixtus-Hospital empfiehlt sich mit hoher Kompetenz
HALTERN "Wir bringen die Spezialisten zu den Patienten", beschreibt Geschäftsführer Andreas Hauke das Konzept, mit dem die Geschichte des Sixtus-Hospitals fortgeschrieben werden soll: Zum 1. Januar verschmolzen die beiden chirurgischen Abteilungen Haltern/Marl.
Die Chirurgische Abteilung des St. Sixtus-Hospitals wurde renoviert. (Foto: Holger Steffe)
Als zweiter Chefarzt stellte sich im Rahmen eines Pressegesprächs Dr. Dirk Schulze Bertelsbeck vor. Er verantwortet den Schwerpunkt Unfallchirurgie. Der Mediziner leitet bereits die Abteilungen für Unfallchirurgie und Orthopädie im Elisabeth-Krankenhaus Dorsten sowie im Marien-Hospital. Als Leitende Oberärzte stehen ihnen für den Bereich Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Birte Weuster aus Herten-Westerholt, für die Unfallchirurgie der in Haltern seit drei Jahren tätige Claus-Martin Titkemeyer, Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, zur Seite.
Klinikübergreifende Leitung
„Diese klinikübergreifende Leitung ist kein Experiment, wir setzen vielmehr erfolgreiche Arbeit fort“, erklärte Norbert Fockenberg, wie Andreas Hauke Geschäftsführer Katholische Kliniken Ruhr-Nord. Die Patienten, die ins Sixtus-Hospital kommen, erwarteten zu Recht eine Medizin auf hohem Niveau. Deshalb habe sich die Klinikleitung für die Verbundlösung entschieden. Außerdem sei es aufgrund des Ärztemangels unmöglich, Spezialisten ausschließlich an kleine Häuser zu holen.
Die Chirurgie, so Dr. Riesener, habe sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. „Viszeral- und Unfallchirurgie sind in ihrer Dimension größer und spezialisierter als früher.“ Einer allein könne die Anforderungen nicht kompetent abdecken.
Mehr als eine Blinddarm-OP
Geschäftsführer und Mediziner hoffen, dass die Halterner das Konzept vertrauensvoll akzeptieren. „In Haltern geht mehr als eine Blinddarm-OP“, wirbt Dr. Riesener bei Patienten für eine Bevorzugung des heimischen Krankenhauses. Laut Hauke ist die neue Lösung für Haltern nicht nur ein Qualitätssprung. „Eine gute Chirurgie ist für das Haus überlebenswichtig.“


















