Bezirksvertretung Hombruch: Auf der Suche nach einem Rezept gegen Umweltverschmutzer
HOMBRUCH Die Verschmutzung der Bolmke war eines der Debatten-Themen bei der ersten Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch am Dienstagnachmittag. Naturschützer sorgten sich. Doch es fehlt ein wirksames Rezept.
Die renaturierte Emscher an der Bolmke. Naturschützer sorgen sich um das Waldgebiet. (Foto: Peter Bandermann)
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Neuigkeiten sorgen für hitzige Diskussion
Die Neuigkeiten, die die drei Naturschützer im Gepäck hatten, sorgten für hitzige Diskussionen unter den Politikern: „Das Problem mit nicht angeleinten Hunden in der Bolmke ist nicht mehr in den Griff zu bekommen“, sagte Hermann Dommermuth. Freilaufende Vierbeiner würden vermehrt die ausgewiesenen Wege verlassen und Spaziergänger belästigen, verriet der Landschaftswächter. „Wenn wir jede Verfehlung melden würden, kämen wir nicht mehr nach“, so Dommermuth.
Aber nicht nur die frei laufenden Hunde bereiten den Naturschützern, die nicht dazu berechtigt sind, Personalien aufzunehmen, Kopfschmerzen. Auch abgelagerter Müll sei ein „großes Problem“ in der Bolmke, wie Andreas Kimm betonte.
Renvoierungsreste im Wald entsorgt
„Besonders Renovierungsreste wie leere Farbeimer werden hier einfach entsorgt“, erzählte der Landschaftswächter. Ordnungsrechtlich ist die Forstbehörde in Gelsenkirchen für die Bolmke zuständig. Dort würde man sich allerdings wenig darum kümmern, sagte Marx. „Und ein Patentrezept gegen Naturverschmutzer gibt es nicht“, meinte der Vertreter der Stadtverwaltung.
Die Sitzung der Bezirksvertretung war für zwei Personen eine Premiere: Mit Inge Albrecht-Winterhoff (SPD) und Hasan Ilgün (Die Linke) haben zwei neue Bezirksvertreter an der 19 Mitglieder großen politischen Tischrunde Platz genommen. Sie rücken für ihre im letzten Jahr aus privaten Gründen ausgeschiedenen Parteikollegen Christine Goussis (SPD) und Stefan Müller (Die Linke) nach.












