Eishockey-Oberliga: Viel Lob für die Elche
DORTMUND „Der EHC ist die spielstärkste Mannschaft der Gruppe“, lobte ausgerechnet Ratingens Trainer Larry Suarez die Elche nach der denkbar knappen 4:5-Niederlage seiner Aliens. Diesmal wollte Dortmunds Trainer Frank Gentges auch nicht widersprechen. Larry Suarrez weiter: „Auch wenn der Siegtreffer erst 2,3 Sekunden vor dem Spielende fiel, die Dortmunder haben verdient gewonnen.“
EHC-Stürmer Thomas Richter (l.) führt den Puck im Spiel gegen Ratingen. (Foto: Bock)
Eines der schlechtesten Spiele
Trainer Frank Gentges, eher als Pessimist bekannt, sprach seiner Mannschaft ein Kompliment aus: „Wir haben vorzeitig unser Ziel erreicht und sind jetzt in der nächsten Runde. Trotz der vielen Ausfälle hat die Mannschaft erneut Charakter bewiesen. Obwohl die Truppe müde war und zwei Drittel unter ihren Möglichkeiten blieb, hat sie im Schlussdrittel noch einmal alle Kräfte mobilisiert.“
Sicher war es eines der schlechtesten Spiele der Dortmunder vor heimischer Kulisse, doch auch dies muss man dieser Mannschaft zugestehen. Trainer Gentges: „Das Erreichen der nächsten Runde muss man wesentlich höher einschätzen, als die Meisterschaft. Wären wir vom Verletzungspech verschont geblieben, Platz eins in dieser Runde hätte uns gehört.“
Auch Kuboth angetan
Jetzt steht in den nächsten Tagen Regeneration auf dem Programm. Der Trainer: „Die Mannschaft hat heute trainingsfrei. Ich erwarte, dass die Verletzten sich schnellstmöglich wieder in den Dienst der Mannschaft stellen.“
Gegen Ratingen stand übrigens auch Geschäftsführer Dr. Günter Kuboth an der Bande. Der Präsident vertrat den nicht anwesenden Spiel-Arzt und war anschließend vom Erfolg angetan: „Diese Begegnung hat Nerven gekostet.“
Auch der Geschäftsführer war über das Erreichen der nächsten Runde erleichtert und blickt nun entspannter auf die nächsten Begegnungen.
Freitag reisen die Elche nach Kassel. Sonntag kommt es zum Revierderby gegen Duisburg. Jürgen Schwabe













