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Medienhaus Lensing
17.06.2009 12:26 Uhr
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Bezirksvertretung Brackel: Zufahrt zur Firma Vahle soll für LKW verbessert werden

BRACKEL Die Anwohner der Schimmelstraße gingen schon so lange auf die Barrikaden. Der Lärm vorbeifahrender LKW und die kaputten Straßen sorgten für Ärger. Jetzt reagiert auch die Politik und verabschiedet ein Maßnahmenpaket. Von Philipp Piasetzki

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Der LKW-Verkehr zur Firma Vahle an der Schimmelstraße ist Kern einer langen Diskussion. (Foto: Philipp Piasetzki)

In den vergangenen Wochen hatten sich wiederholt Bürger über ein zu hohes LKW-Aufkommen an der Schimmelstraße beschwert. Im Mittelpunkt ihrer Kritik: die Firma Vahle am südlichen Ende der Tempo-30-Zone, die als Zufahrt für den reinen Produktionsbetrieb dient. Diesbezüglich hatten sowohl CDU als auch SPD Vorschläge erarbeitet, die die Situation entschärfen sollen. „Wir wollen an dieser Stelle sicherstellen, dass die LKW ungehinderten Zugang zum Firmengelände haben und nicht durch zugestellte Flächen oder Verkehrshindernisse unnötig lange an der Schimmelstraße verweilen müssen“, machte Hartmut Monecke (SPD) deutlich.

Gemeinsamer Beschluss der Fraktionen

Gemeinsam mit seiner Fraktion schlug er einen umfassenden Maßnahmenkatalog vor, der nach ausführlicher Diskussion einstimmig beschlossen wurde. Er sieht folgende Änderungen vor:
  • Eingeschränktes Halteverbot an der östlichen Seite der Schimmelstraße von der Königsstraße bis zur Firmeneinfahrt
  • Die baumlose Baumscheibe auf der östlichen Seite wird entfernt.
  • Halteverbot auf dem Platz vor dem Werkstor
  • Auf der östlichen Seite der Schimmelstraße von der Oberdorfstraße bis zur Königsstraße wird das Parken nur längs und halb auf dem Gehweg erlaubt.
  • An der Kreuzung Schimmelstraße/Oberdorfstraße wird auf der südwestlichen Ecke ein frei zu haltender Bereich zehn Meter vor und hinter der Kreuzung gekennzeichnet.
  • An der Kreuzung Oberdorfstraße/Unterer Graffweg wird ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Vahle“ montiert, um LKW-Verkehr durch den Unteren Graffweg zu verhindern.
Die CDU hatte ihrerseits ebenfalls Lösungsvorschläge erarbeitet, jedoch fand sowohl die Option alternativer Zufahrtsmöglichkeiten etwa über die Leni-Rommel-Straße als auch die Prüfung einer Umsiedlung der Firma Vahle keine Mehrheit. Prüfen lassen will die Bezirksvertretung jedoch, inwiefern die Ausgestaltung der Straße notwendig ist. Außerdem streben die Politiker an, die Adresse der Firma zu ändern. Momentan lautet sie offiziell Unterer Graffweg.

„Dies jedoch irritiert auswärtige Brummifahrer und insbesondere Navigationssysteme“, begründete CDU-Fraktionschef Christian Barrenbrügge. Daher soll die Firma Vahle künftig auch auf dem Papier an der Schimmelstraße beheimatet sein.

  • Darüber hinaus beschlossen die Bezirksvertreter, künftig Geschwindigkeitskontrollen in der Schimmelstraße durchzuführen. Es soll erörtert werden, inwiefern die LKW tatsächlich die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h überschreiten.


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