Grüggelsort: Neues Komplett-Paket für die Dionysiuskirche
KIRCHDERNE Neuer Glanz für die Dionysiuskirche. 18 Monate stand das Gotteshaus im Zeichen der Renovierung. Künstler und Architekten sorgten gemeinsam dafür, dass die Gemeinde am Grüggelsort künftig frische Räume hat. Es bieten sich ganz neue Möglichkeiten.
Die Dionysuskirche ist nach 18 Monaten Renovierungszeit fertig. (Foto: Stephan Schütze)
- Anbau geplant SV Brackel sucht Spender für eigene Umkleideräume
- Preis für Jugendarbeit BV Westfalia Wickede erhält Auszeichnung für Ganztagsangebot
- Widerstand aus SPD-Ortsverein Bezirksvertretung hält trotz Kritik an Jugendbuden fest
- Nach Suizid-Ankündigung Polizei sucht mit Hubschrauber nach vermisstem Mann
- Diabetes mellitus Sport-Kursus hilft Diabetikern im Kampf gegen die Krankheit
Von der Heizungsanlage zur Totalsanierung
Eigentlich war zunächst nur eine neue Heizungsanlage in der Kirche geplant: „Als wir uns dann die Planungen aber genauer angesehen haben, fiel uns noch einiges mehr auf“, sagt Pfarrerin Dorothee Sudbrack.
Durch die neue Heizung musste ein neuer Fußboden verlegt werden, unter dem die Leitungen jetzt verlaufen. Und weil bei so einem Projekt auch ein Blick auf die gesamte Statik des Bauwerks nötig ist, fiel eine wichtige Turmsanierung erst auf. „Wir haben dann einen Architekten beauftragt, der gemeinsam mit einem Künstler ein Gesamtkonzept für die gesamte Kirche erstellt hat“, sagt Sudbrack.
Wertvolle Figuren aus dem Mittelalter erhalten
Ludger Sunder-Plassmann hat so zusammen mit Stefan Pietryga für einen neuen Anstrich und eine Neugestaltung von Taufstein und Altar gesorgt. Wertvolle alte Figuren aus dem Mittelalter fanden ihre Plätze in Vitrinen und sind jetzt in der Kirche ausgestellt.
Besonders auffallend ist, dass es ab jetzt nur noch Stühle statt Bänke in der Dionysiuskirche gibt. „Unsere alten Bänke haben wir einer Gemeinde in Serbien gestiftet. Die können seit dem Balkankrieg, als viele Kirchen zerstört wurden, einiges gebrauchen“, erklärt Pfarrerin Sudbrack.
Andere Veranstaltungen in die Kirche holen
Die Bestuhlung in Kirchderne bietet außerdem den Vorteil, die Kirche jetzt auch anderweitig nutzen zu können. Man wird flexibler: „So können wir auch mal die Stühle für Konzerte oder Ausstellungen an die Seite räumen“, so Sudbrack.
Am kommenden Sonntag (12.2.) findet zum Beispiel um 17 Uhr das erste Konzert für Klavier- und Orgelmusik des Kirchenmusikers Alexander Moseler statt. Der Eintritt ist frei, stattdessen wird um Spenden für ein noch benötigtes Kreuz gebeten.
„Die knappe halbe Million Euro, die die Renovierung gekostet hat, haben wir nämlich zusammen mit dem Kirchenkreis selbst gestemmt“, ist die Pfarrerin stolz.













