SV Dorsten-Hardt: Sulzbacher-Elf ohne Chance
HARDT Der SV Hardt ist beim erklärten Aufstiegskandidaten FC Gütersloh ohne Chance gewesen. Das 0:3 am Samstagabend ging vollkommen in Ordnung.
FC Gütersloh - SV Hardt
3:0 (2:0)
Trainer Heiko Sulzbacher hatte auch wenig Anlass, seine Mannschaft zu kritisieren. Er war mit zwei Spitzen angetreten, um die Ostwestfalen mit einer offensiven Ausrichtung zu überraschen. Doch auch im Heidewaldstadion fehlte den Hardtern wie schon in den ersten vier Begegnungen etwas das Glück.
An Christopher Seiffert kann man den unglücklichen Saisonverlauf am besten festmachen. Der Mittelfeldmann gab nach einer Viertelstunde einen Freistoß aufs Gütersloher Tor ab. Der Ball sprang aber vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld. Zu allem Überfluss deutete Seiffert in der 32. Minute an, dass eine Verletzung ein Weiterspielen unmöglich machte. Ein bitterer Ausfall, der schwer zu verdauen war. Zudem musste auch Nikolai Tautz kurz vor der Pause verletzt ausgewechselt werden.
Die Gütersloher waren in der Chancenverwertung konsequenter. In der 20. Minute setzte Temel Hop einen Freistoß ins Hardter Tor. Drei Minuten später nutzte Hop einen Stellungsfehler zum zweiten Tor. Auf der anderen Seiter vergab Sven Potthast den Anschlusstreffer.
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Geschehen ausgeglichener. Das lag auch daran, dass die Gütersloher nun mit angezogener Handbremse spielten. So kamen die Hardter etwas öfter vor das Gütersloher Tor, ohne daraus Kapital zu schlagen. Das 3:0 durch Patrick Plucinski fiel nach einem Freistoß.
Hardt: Stefann Schröder. Grütering (72. Nover), Drontmann,Eewald, De Manna, Knake, Seiffert (32. Dennis Schröder), Potthast, Tautz (43. Vasic), Koschollek, Dennis Richter.
Tore: 1:0 Hop (20.), 2:0 Hop (23.), 3:0 Plucinski (62.)














