Fußball: Gegen Kleve steht der SVS unter Erfolgsdruck
SCHERMBECK Gegen eine Mannschaft, die noch keinen Punkt geholt hat, rechnet sich jeder Fan etwas aus, aber der SV Schermbeck darf am Sonntag um 15 Uhr nicht zu hochmütig ins Spiel gegen den FC Kleve gehen. In vier Spielen hat der SVS nämlich auch nur einen Punkt geholt.
Am Sonntag wollen Yves Lupitu (li.) und Max Bönighausen (re.) nicht mit gesenkten Köpfen vom Feld gehen. (Foto: Jan-Henning Janowitz)
SV Schermbeck - FC Kleve
So. 15 Uhr, Volksbank-Arena.
Ausgangslage: Das 0:1 in Velbert hat die Schermbecker nicht entmutigt. Es war allerdings schon verwunderlich, wie die Mannschaft von einer Minute auf die andere mit dem Fußballspielen aufgehört hat. Die gute Erkenntnis ist, dass Potenzial vorhanden sein muss, die schlechte, dass der SVS bei weitem noch nicht in der Lage ist, das Potenzial über 90 Minuten abzurufen.
Der FC Kleve hat in den ersten drei Spielen noch kein Tor geschossen und neun kassiert. Trainer Georg Kress will aber trotz der vielen Probleme nach dem Regionalliga-Abstieg nicht einfach so die Flinte ins Korn werfen. Auch Martin Stroetzel kennt die Stärken der Gäste und warnt vor Marek Klimczok und Marius Sowislo.
Beim SVS haben alle den Ausflug nach Velbert gut überstanden. Ob Stroetzel die Mannschaft umbauen wird, will er erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Es ist auch kaum eine Frage des Personals, sonder eher des Selbstbewusstseins. So einfach wie in Velbert darf sich eine Mannschaft das Heft nicht aus der Hand nehmen lassen.
Martin Stroetzel: „Wir machen jetzt so weiter wie bisher. Ich habe auch keine andere Chance, als darauf zu warten, dass meine Spieler zu ihrer Form finden. Ich weiß, dass sie es können, und irgendwann werden wir das auch auf dem Feld beweisen. Am besten schon am Sonntag gegen Kleve.“















