Tennis: Dorstener TC trauert um Tüshaus
DORSTEN Die Dorstener Tennisszene trauert um eine ihrer bekanntesten und engagiertesten Persönlichkeiten: Werner Tüshaus, Ehrenvorsitzender des Dorstener TC, ist am Dienstag im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit verstorben.
Werner Tüshaus im Jahr 2009.
Trotz seines schlechten gesundheitlichen Zustands war Werner Tüshaus bis zuletzt Stammgast auf der Tennisanlage des Dorstener TC. Er fuhr auch zu allen Auswärtsspielen der ersten Herren-Mannschaft, die ihm besonders am Herzen lag.
Viel Freude
„Die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre mit dem Aufstieg in die Westfalenliga und zwei Vize-Meisterschaften im Winter und im Sommer haben ihm viel Freude bereitet“, erzählt Plümpe. Die Spieler nannten Tüshaus respektvoll „Commander“.
Tüshaus gehörte dem Dorstener TC seit 1948 an. Acht Jahre später stieg er als Geschäftsführer in die Vorstandsarbeit ein, die er trotz seiner beruflichen Karriere und seiner Ehrenämter außerhalb des Sports mit unglaublichem Engagement betrieb. Später übernahm Tüshaus für zwei Jahre das Amt des Jugendwarts beim DTC, ehe er ab 1966 als 1. Vorsitzender fungierte. Er führte den Dorstener TC mit einer zweijährigen Unterbrechung bis 1989.
Am Aufschwung beteiligt
In dieser Zeit war er maßgeblich am Aufschwung des DTC beteiligt. Die Mitgliederzahl stieg nach dem Umzug der Tennisanlage an ihren heutigen Standort im Werth und dem Bau der Tennishalle sprunghaft an.
Zeitgleich wirkte Tüshaus auch auf Verbandsebene. Er war unter anderem acht Jahre lang Vorsitzender des Tennisbezirks Münsterland. Zudem arbeitete er viele Jahre als Tennis-Fachwart im Stadtsportverband. Für sein Engagement bekam er alle Ehrennadeln des Westfälischen Tennisverbands verliehen.
Seit 1989 war Werner Tüshaus Ehrenvorsitzender des Dorstener TC. Ihm lag die gesamte Entwicklung des Tennissports in Dorsten sehr am Herzen. Mit Begeisterung verfolgte er vor allem die Leistungen der Jugendlichen.














