Basketball: BG Dorsten begegnet Berlin mit Respekt
DORSTEN Die BG Dorsten will sich heute eine gute Ausgangslage für die Play-Offs sichern. Alba Berlin kommt als Kellerkind, ist aber um 19.30 Uhr in der Juliushalle nicht zu unterschätzen.
Nderim Pelaj hat seinen Vertrag verlängert und spielt auch kommende Saison für die BG Dorsten. (Foto: Pieper)
BG Dorsten – Alba Berlin II
Sa. 19.30 Uhr, Juliushalle.
Ausgangslage: Der Tabellenvorletzte hat am letzten Samstag für die große Überraschung gesorgt, als er mit Rasta Vechta eines der Top-Teams der Liga bezwang. Das lag nicht einmal an einer Verstärkung aus der ersten Mannschaft. BG-Coach Torsten Schierenbeck hat sich das Spiel auf Video angesehen und bescheinigte Vechta eine unterirdische Leistung, Berlin habe aber dennoch ordentlich gespielt. Da das Bundesliga-Team am Samstag aber zeitgleich in Göttingen spielt, wird Lucca Staiger, der beste Berliner Spieler, wohl nicht mit nach Dorsten kommen.
Die Gastgeber können fast in Bestbesetzung antreten. Tom Lipke hatte gegen Ende der Begegnung in Herten über Schmerzen in der Leiste geklagt. Davon war während der Trainingseinheiten in der Woche aber nichts mehr zu spüren.
Schierenbeck kann eigentlich froh sein, dass Berlin gegen Vechta gewonnen hat. So kann er seinen Spielern nämlich auch begreiflich machen, dass sie das Spiel erst nach 40 Minuten gewonnen haben. Den gesunden Respekt, den der Coach vor jedem Gegner hat, werden nun auch die Spieler haben.
Ein Wiedersehen gibt es am Samstag mit Berlins Darren Stackhouse. Der Amerikaner gehörte kurz zum Team von Alois Buschmann, ging dann aber nach Recklinghausen.
Torsten Schierenbeck: „Wenn man sich das Restprogramm ansieht, ist der sechste Platz realistisch. Mehr ginge nur, wenn wir alles gewinnen, doch davon kann man nicht ausgehen. Als Sechster vermeiden wir aber ein Treffen mit den besten beiden Süd-Teams, die eine Klasse für sich sind.“














