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Medienhaus Lensing
18.07.2010 14:18 Uhr
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Radsport: Aeschbach gewinnt die 3. Lembecker Nacht der Revanche

LEMBECK Kreischende Fans am Straßenrand, zufriedene Zuschauer und strahlende Kinderaugen – die 3. Nacht der Revanche in Lembeck stand den großen Radrennen dieser Welt in nichts nach. Der Schweizer Alexander Aeschbach siegte am Samstag im Hauptrennen und begeisterte tausende von Zuschauern.

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Einmal mehr ging es im Lembecker Ortskern äußerst rasant zu. (Foto: Pieper)

Viel Spannung versprach vor allem das Profirennen am Ende der Veranstaltung. Nachdem Vorjahressieger Bruno Risi aus der Schweiz seine Karriere beendet hat, gestaltete sich die Suche nach seinem Nachfolger höchst dramatisch. Nach der Hälfte der 70 Runden à 800m sah alles nach einem Zweikampf zwischen dem Schweizer Dominik Stark und dem Bocholter Lokalmatadoren Boris Fastring aus.

Duo abgesetzt

Fotostrecke 3. Nacht der Revanche in Lembeck

Beide setzten sich früh vom Feld ab und fuhren ein Rundenvorsprung heraus. Doch das hochkarätige Feld, bestehend aus nationalen Meistern und Tour-de-France-Teilnehmern ließ nicht locker. Fünf Runden vor Ende kämpfte eine sechsköpfige Spitzengruppe um den Sieg. Nur eine Runde später übernahm der Schweizer Alexander Aeschbach die alleinige Führung und fuhr diese auch ins Ziel.

„Es war ein spannendes Rennen und die Stimmung war wie immer der Hammer“, resümierte der Schweizer Meister. „Ich bin immer wieder begeistert, was ein so kleines Dorf auf die Beine stellt, und komme gerne wieder“, so die lobenden Worte des Siegers.

Aeschbach siegte im roten Trikot von „Rewe Cosanne“ vor Leif Lampater aus Rosenheim und dem Bocholter Boris Fastring. „Drei Schweizer Siege in drei Veranstaltungsjahren. Bald müssen wir wohl die Schweizer Flagge in Lembeck hissen“, freute sich Veranstalter Michael Zurhausen, der mit dem Lembecker Radrennen sehr zufrieden war.

Viele Höhepunkte

Das lag nicht zuletzt an den vielen verschiedenen Programmpunkten. Als Erste starteten die Hobbyfahrer um den „Großen Preis der kleinen Schlosserei Ludger Zens“. Anschließend sorgten das Zeitfahren der Profis und das Derny-Rennen für die ersten Höhepunkte des Abends. Beim Derny-Rennen, der Leichtmotorräder und Profis überschritten die Geschwindigkeiten sogar die 50 km/h Grenze.
Nicht ganz so schnell, aber mindestens genauso glücklich waren die Kinder nach dem Junior Cup. Weit und breit glückliche Kinderaugen und stolze Eltern, sowie Medaillen und Geschenke machten den Abend zu einem echtem Highlight für Groß und Klein.

Aus dem Häuschen

Für großartige Stimmung sorgte auch das Gästerennen. Die Lembecker Vereine schickten ihre Vetreter auf die Strecke. So sah man fahrende Schornsteinfeger, Landwirte oder auch das Lembecker Schützenkönigspaar. Die Zuschauer waren aus dem Häuschen und feuerten ihre Lembecker lautstark an. „Die Stimmung ist super und es macht Spaß zuzugucken“, so die begeisterten Fans.

Spaß brachte auch das Paarzeitfahren. Je ein Profi und ein Hobbyfahrer kämpften als Team in zwei Runden um die beste Zeit. Der Dorstener Mountainbiker Lucas Zens fuhr zusammen mit dem Profifahrer Vladi Riha und war ganz begeistert :“ Es war zwar super anstrengend, aber hat sehr viel Spaß gemacht, wie alles hier.“ 


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