Grüne fordern zweite Gesamtschule
DORSTEN Die Grünen fordern eine zweite Gesamtschule für Dorsten. Der Elternwille solle damit berücksichtigt werden.
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Anmeldungen weichen von Planzahlen ab
Und die kann für Fraktionschefin Susanne Fraund nur die Schulform sein, die die CDU ablehnt: Eine Gesamtschule, und zwar im Schulzentrum an der Pliesterbecker Straße. „Der Elternwille muss nachgefragt werden“, auch im Hinblick darauf, dass in diesem Jahr die Zahlen der Anmeldungen schon erheblich von denen abweichen, wie sie im Schulentwicklungsplan prognostiziert worden sind.
110 Kinder kamen nicht in Wunschschule
Dass die Dorstener Eltern die Gesamtschule wollen, liegt für Susanne Fraund auf der Hand: „Mehr als 60 Kinder hat die Gesamtschule Wulfen abgelehnt, weitere 50 Kinder aus Dorsten hat die Gesamtschule Schermbeck nicht angenommen.“ Hinzu würden jene kommen, die aufgrund des Turbos-Abis den Druck der ersten Jahre auf den Gymnasien nicht aushielten. Zudem würde eine Gesamtschule in Dorsten Kosten sparen helfen, weil Schülertransporte wegfielen.
Real- und Hauptschule nicht zeitgemäß
Realschule neben Hauptschule im Schulgebäude an der Pliesterbecker Straße seien nicht mehr zeitgemäß: „Da muss auch eine Oberstufe hin.“ Da, wo es Gesamtschulen gibt, erreichen prozentual mehr Kinder das Abitur – das werde bei der Infoveranstaltung im Forum der VHS am Mittwoch (5.) der Bevölkerungswissenschaftler anhand von konkreten Zahlen beweisen. „Diese Förderung ist vor dem Hintergrund des Kinderarmutsberichts besonders wichtig“, so Susanne Fraund. Grundsätzliche Positionen dazu werde auf der Info-Veranstaltung die NRW-Fraktionsvorsitzende Sylvia Löhrmann beziehen.


















