Design aus Wulfen: Eberhard Hippler setzt Ruhrgebiet kreative Denkmale im Internet
DORSTEN DORSTEN Eberhard Hippler ist Revierbürger durch und durch. Er bezeichnet Dorsten als „Stadtteil“ des Ruhrgebiets. Und hat dieser Region eine Homepage mit allerlei eigenen kreativen Werken gewidmet.
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Der 65-jährige Eberhard Hippler ist Grafiker und Designer, Absolvent der Folkwangschule. Fast 40 Jahre lang arbeitete er in seiner eigenen Agentur. Schuf 1969 das bekannte „G“ für die Stadt Gelsenkirchen, das auch 40 Jahre später noch immer offizielles Logo ist. Entwarf die Darstellung des VRR-Liniennetzes. Und: „Wir haben die Marketing-Kampagne gewonnen, als Coca-Cola in den neuen Bundesländern bekannt gemacht werden sollte.“ Bemerkenswert für ein kleines Büro aus dem Revier.
Doch die Agentur ist Geschichte. Eberhard Hippler ist seit kurzem im Ruhestand und widmet sich ganz seinem Internet-Projekt. „Ich will zeigen, dass man als Künstler gut im Ruhrgebiet arbeiten kann“, erzählt er. Und zeigt dabei die Gegensätze der Region auf, die diese kreative Leistungen inspirieren.
Viele Infos und Geschichten
„Ich bin noch ganz am Anfang“, sagt er. Aber es ist schon gut zu sehen, wohin die Reise geht. Viele Infos und Geschichten zum Ruhrgebiet sind zu sehen. Und vor allem viele Bilder. 350 Motive, von der Bleistiftzeichnung über Aquarelle bis hin zur Malerei werden gezeigt. Hervorzuheben ist die digitale Malerei, „alle Zeichnungen sind am Computer entstanden“, erzählt er. Teils vor vielen Jahren, wie das Motiv des Alten Rathauses Dorsten zeigt: Das leuchtet noch im alten Blau. „Werde ich aber noch ändern“, verspricht der Designer.
Digitale Motive online bestellen
Diese digitalen Motive kann man online bestellen und sie kommen per Post gedruckt nach Hause. „Demnächst kann man sie auch am Computer beschriften und direkt an die gewünschten Adressaten schicken“, kündigt Eberhard Hippler an. Sogar ein Briefumschlag zum Ausdrucken mit „Weltstadt-Ruhrgebiet“-Signatur ist im Angebot: „Es zeigt die drei großen Religionen“, erläutert er. Zu sehen sind die Abtei Werden, die Fatih-Moschee in Marl und das Jüdische Museum Dorsten: „Meine Stellungnahme gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.“ » www.weltstadt-ruhrgebiet.de
















