Dritte Welt: Agendamarkt weckte Neugierde auf fair gehandelte Produkte
DORSTEN DORSTEN Probieren, informieren, kaufen - beim Agendamarkt in der Dorstener Altstadt ging es am Samstag um fair gehandelte Produkte und die Unterstützung von Entwicklungsländern.
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Um mit diesen Vorurteilen aufzuräumen, aber auch um die Relevanz dieser Produkte hervorzuheben, versammelten sich am Samstag zahlreiche Gruppen und Vereine auf dem Platz vor der Agathakirche.
Frei nach dem Motto: „Probieren geht über studieren“, konnten die Besucher viele Produkte kosten und selber über deren Qualität urteilen. So lud unter anderem der Agendaverein zur Weinprobe mit fairem Wein aus der ganzen Welt. Der „Eine-Welt-Laden“ aus Holsterhausen ließ Interessierte Marmelade und Honig aus Nicaragua testen und der Freundeskreis Nicaragua steuerte auch noch Schokolade aus der Partnerstadt Waslala zum Ausprobieren und Kaufen bei.
Bananenmilch brasilianischer Art
Ein Stand mit einem Bananenmilchgetränk nach original brasilianischer Rezeptur weckte außerdem das Interesse der Besucher. Der Erlös des Verkaufs kommt Straßenkindern in Brasilien zu Gute.
Amnesty International informierte über Aids und Gewalt gegen Frauen in Südafrika, kam mit vielen Menschen ins Gespräch und sammelte fleißig Unterschriften.
Für blitzblank geputzte Schuhe der Passanten sorgte eine Schuhputzaktion. Unterstützt werden damit Projekte in Nicaragua.
Um mehr Aufmerksamkeit auf den Markt zu lenken, begleitete die Gruppe „one on one“ die Veranstaltung musikalisch.
„Wir wollen heute zeigen, dass fair gehandelte Ware nicht nur wichtig ist, sondern auch einfach gut schmeckt“, erklärte Stobbe abschließend.


















