Tief «Daisy» über Deutschland: Lebensmittel prüfen
Bonn/Offenbach (dpa/tmn) Wegen der angekündigten starken Schneefälle am Wochenende (8. bis 10. Januar) kann es ratsam sein, den heimischen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln zu überprüfen.
Artikel zu diesem Thema
- Procter & Gamble ruft mehr Haftcreme zurück
- Mängel bei Steckdosenadaptern beanstandet
- Mobiles Internet: Mit Tagesflatrates bis 50 Prozent sparen
- Unwirksame Verlängerungsklausel in Erdgas-Vertrag
- Bettwanzen breiten sich aus
Artikel aus diesem Ressort
Dazu rät Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, in Bonn. Ausreichend Trinkwasser, ein Medikamentenvorrat und Kerzen sollten im Haus sein, so Unger weiter. Gut wäre auch ein Batterie-betriebenes Radio. Im Fall eines Stromausfalls, der laut Unger «immer» möglich ist, wären ja andere Kommunikationsmittel wie Fernsehen oder Computer nicht einsatzfähig. Auch Mobiltelefone ließen sich dann nicht mehr aufladen.
Autofahrer sollten warmen Tee und Decken einpacken. Das Technische Hilfswerk (THW) sei darauf vorbereitet, Straßen zu räumen, liegengebliebene Lastwagen frei zu schleppen, und Autofahrer mit heißen Getränken und Decken zu versorgen. Darüber hinaus seien Helfer bei Schnee- und Eisbruch oder Lawinen schnell vor Ort. Bei Stromausfallen könnten mobile Generatoren geliefert werden. Weitere Ratschläge für den Katastrophenfall sind in der Broschüre «Für den Notfall vorgesorgt» vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz zu finden. Diese kann im Internet kostenlos heruntergeladen werden.
Besonders Orte in höheren Lagen könnten am Wochenende stark eingeschneit werden, sagte Susanne Stummvoll vom Deutschen Wetterdienst am Freitag (8. Januar) in Offenbach. Die starken Schneefälle mit Windböen auch in tiefen Lagen beträfen vor allem Mittel- und Norddeutschland. An manchen Orten könnten 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee fallen. Dadurch sei die Gefahr von Schneeverwehungen hoch.
Broschüre «Für den Notfall vorgesorgt»: dpaq.de/Katastrophen-Vorsorge











