Winterprobleme der Bahn: Köln-Berlin wieder entspannt
Neubeckum/Vennebeck/Berlin (dpa) Nach dem Zugchaos in Westfalen hat sich die Lage auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Berlin am Freitag (8. Januar) wieder entspannt. Alle Gleise seien wieder frei, sagte ein Bahnsprecher.
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Nachdem am Donnerstag auf der Hauptstrecke zunächst der Fernverkehr zwischen Köln und Berlin wieder angelaufen war, rollen jetzt auch die Regionalzüge wieder zwischen Hamm und Bielefeld.
Die Reparaturarbeiten an Gleisen, Signalen und Oberleitung dauerten allerdings noch an. Die Züge könnten die Unglücksstellen weiterhin nur im Schritttempo passieren. Reisende müssten daher noch mit leichten Verspätungen bis zu 15 Minuten rechnen. «Dazwischen kann es auch mal Ausreißer geben», sagte der Sprecher.
Die Bahn rüstet sich zudem für die erwarteten neuen Schneefälle mit starkem Wind am Wochenende (8. bis 10. Januar) in Teilen des Landes. Die 20 Zentimeter Neuschnee, die der Wetterdienst vorhersage, bereiteten der Bahn keine Sorgen, sagte ein Sprecher am Freitag in Berlin. Problematisch könne es aber werden, wenn sich Schneeverwehungen bildeten, was vor allem im Flachland denkbar sei. «Wenn Weichen zugeweht sind, kann kein Zug mehr fahren.» Dann müssten Bahnmitarbeiter ausrücken und diese Weichen wieder freiräumen. Für das Wochenende würden vorsorglich die Betriebszentralen und das Bereitschaftspersonal verstärkt, kündigte die Bahn an.
Kurzfristige Fahrplanänderungen der Bahn: dpaq.de/fahrplan











