Hausmittel
Weg mit dem Fleck!
Fettspritzer auf dem T-Shirt, Rotwein auf dem Teppich: So wird's wieder sauber. mehr...
FRANKFURT/MAIN Viel, hilft viel: Nach diesem Motto kippt so mancher ein zweites Putzmittel oben drauf, wenn das erste nicht richtig greift. Das kann in manchen Fällen allerdings eine gefährliche chemische Reaktion in Gang setzen. Worauf man beim Putzen achten sollte.
Wer Putzmittel untereinander mischt, riskiert das Entstehen von giftigen Gasen. Foto: dpa-infocom (Foto: dpa)
Manchmal ist weniger mehr - und auch sicherer. Beim Putzen sollte man nicht willkürlich verschiedene Mittel kombinieren. Reiner wird es dadurch nicht unbedingt. Stattdessen warnen Experten: Die Mischung verschiedener Putzmittel kann in manchen Fällen sogar gefährlich werden.
Vorsicht bei WC-Reiniger
WC-Reiniger enthalten organische Säuren wie Ameisen-, Essig- oder Zitronensäure oder anorganische Säuren wie Natriumhydrogensulfat oder Phosphorsäure. Diese lösen die Kalk- und Urinablagerungen in Toiletten. "Auf keinen Fall dürfen diese sauren Reiniger zusammen mit Reinigern verwendet werden, die Aktivchlor enthalten", warnt Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt am Main. Werden die Stoffe gemischt, könne giftiges Chlorgas entstehen.
Daneben rät Glassl, beim Putzen aufzupassen, dass der WC-Reiniger nicht aus Versehen auf den Fußboden tropft. Denn nicht alle Materialien vertragen das säurehaltige Mittel - dazu gehören etwa Fußböden aus Marmor. Spritzer auf der Haut sollten schnell abgewaschen werden.
Drei Standardreiniger reichen für Hausputz
Besonders scharfe und aggressive Reinigungsmittel sind normalerweise im Haushalt unnötig. Simple Reinigungsmittel sorgen für ausreichende Hygiene, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Nur drei Standardmittel seien für den Hausputz ausreichend, so die Verbraucherschützer. Allzweck- oder Neutralreiniger säubern die Fußböden sowie die meisten Oberflächen. Zitronensäure und Essig beseitigen Kalkablagerungen und Harnstein.
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