http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#family#dcopt=ist;#43737401#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#family##950038142#120#600#3
Medienhaus Lensing
23.12.2009 12:32 Uhr
Schriftgröße: A A A

Damit es rund läuft: Personal Trainer: Das schlechte Gewissen in Person

Was sind eigentlich die Vorteile eines Personal Trainers? Er ist nicht nur Antreiber, er geht auch gezielt auf jeweilige körperliche Bedürfnisse ein. Wir haben es ausprobiert.Von Susanne Linnenkamp

«
1/1
»

 (Foto: Schaper)

Artikel aus diesem Ressort
Lust auf mehr? Dann testen Sie uns! Erhalten Sie unsere Tageszeitung zwei Wochen lang gratis.
Das Handy piept, eine neue SMS: „Hier schreibt das schlechte Gewissen! Was macht das Training?“ Mein schlechtes Gewissen hat Gesicht und Namen: Holger Wohlfahrt. Er ist mein Personal Trainer.

Seine Mission: mich fit und damit mein Leben besser zu machen. Soweit die Theorie, in der Praxis hingegen ... „Noch drei, noch zwei, noch einen und halten – und noch einen für den Trainer, noch einen für dich, noch einen für...“ – niemanden mehr, keinen weiteren Sit-up, egal für wen. Der Schweiß fließt, ich bin erledigt, meine Bauchmuskulatur zittert von ganz alleine. „Das fühlt sich doch gut an“, grinst der Trainer, der entspannt zusieht, wie ich mich vom Boden aufrappele. Gut? Das Leben besser machen? Ich will den Kerl beschimpfen. „Das wollen alle meine Kunden irgendwann mal“, gibt Holger Wohlfahrt zu.

Vom Studenten über den Manager und die Hausfrau

Der 34-Jährige betreut als Personal Trainer rund ein Dutzend „Sportler“, vom Studenten über den Manager und die Hausfrau bis zum 60-Jährigen. „Sie haben alle unterschiedliche Ziele. Der eine will beim Halbmarathon starten, der andere etwas dauerhaft gegen seine Rückenprobleme tun. Aber eines haben alle gemeinsam: Sie waren an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie gemerkt haben: So geht das nicht weiter, ich muss etwas tun. Sie haben alle eine Geschichte.“

Meine lautete: Umzug, Ellbogenbruch, Schmerzen, Dauer-Schlechte-Laune, schlapp und lustlos. Als der Gips nach Wochen endlich abkam, ein Versuch: Sport als Aggressions-Abbau, als Fitmacher, als Stimmungs-Aufheller. Ein Fiasko: Nach 20 Minuten auf dem Laufband im Fitness-Studio war mein Puls jenseits von Gut und Böse, mein knallroter Kopf kurz vorm Platzen und meine Laune auf dem Tiefpunkt.

Dringender Hilferuf von Susanne

„Dies ist ein dringender Hilferuf von Susanne...“ – so fing sie an, die Mail, die ich Holger schickte. Zwei Tage später standen wir zusammen im Studio. Meine Ziele: Kondition bekommen, eine Stunde Joggen können, meinen Arm normal belasten und Spaß am Training haben.

„Noch drei, noch zwei – lächeln: Sport macht Spaß – noch ein Klappmesser – und noch eins für ...“ Ich hasse den Kerl. „Sieht doch schon gut aus. Und wie fühlst du dich?“ Wie ich mich fühle, um Luft ringend, mit Schweißperlen auf der Stirn, schmerzenden Beinen? Total kaputt und ausgelaugt, aber irgendwie auch gut. Fünf Monate Training mit Personal Coach haben ihre Spuren hinterlassen: Probetraining, Fitness-Check, spezielle Kraftübungen für den lädierten Arm und das vom Handball angeschlagene Knie, Muskelaufbau, Gerätetraining. Und immer wieder aufs vermaledeite Laufband: anfangs mit Pulsuhr, mehr gehen als laufen. Riesen-Glücksgefühl nach zwei Monaten: das erste Mal eine Dreiviertelstunde durchgelaufen.

Immer bis zur Leistungsgrenze

Zweimal die Woche Training im Studio, einmal 1:1 mit Holger. Hier geht´s immer an die Leistungsgrenze. „Das ist richtig effektiv“, weiß der Trainer. Seine Lieblings-Übungen? „Die, die dir richtig weh tun“, grinst er. Und steigert das Programm: Intervall-Läufe, Rudern, Cross-Trainer. Dazu: Trainingsprotokolle, Ernährungs-Tagebuch. „Das gehört dazu. Bewegung und die richtige Ernährung geben Lebenskraft und Wohlbefinde. Eine runde Sache“, erklärt der Coach.

Kurz vor Weihnachten kommt per Mail ein neuer Trainingsplan: Eine Stunde laufen steht da neben vielen anderen Übungen lapidar. Eines meiner Ziele. Bin ich da schon? Zögernd laufe ich los, nach 40 Minuten ziehen die Waden mächtig, der Puls geht hoch, die Atmung wird unruhig. „Entspann dich“, schießt mir durch den Kopf. „Laufen macht Spaß.“ Und es klappt, es läuft rund: „60 Minuten“ – das blinkt am Zeitmesser. Ich steige vom Laufband – total kaputt, aber lächelnd. Mission erfüllt. Und jetzt geht es weiter – zu neuen Zielen. Relativ fit, voller Energie und gut gelaunt.


Bleiben Sie gesund!
Am Anfang liegen und die letzten ein bis zwei Minuten sitzen: So aktiviert man seinen Kreislauf beim Saunabesuch am besten.

Richtig schwitzen

Goldene Sauna-Regeln

Bevor Sie es sich im Wellness-Tempel bequem machen: Die wichtigsten Regeln.  mehr...

Günstig und einfach zu handhaben: Regelmäßiges Massieren mit einer Bürste hilft gegen Cellulite.

Straffe Haut

Das hilft gegen Cellulite

Dermatologen geben Tipps: So lassen sich die Dellen glattbügeln.  mehr...

Das gute Essen an Festtagen oder beim gemütlichen Abend mit Freunden kann einem schon mal auf den Magen schlagen.

Zu viel gegessen

Das hilft gegen Völlegefühl

Wie Sie nach einem üppigen Essen wieder in Schwung kommen.  mehr...

Für einen guten Start in den Tag: Für manche Menschen ist der Kaffee am Morgen plus gutes Buch ein festes Ritual.

Müßige Momente

Diese Alltags-Rituale machen glücklich

Es kann ein Spaziergang in der Mittagspause sein oder der tägliche Morgen-Kaffee.  mehr...

Gartenbesitzern ist sie meist lästig - doch die Brennnessel hat auch einen Nutzen: als heilsamer Tee. (Bild: Warnecke/dpa/tmn)

Anbau im Garten

Arzneitees selbst machen

Mistel, Kamille, Brennessel: Die Zutaten für gesunde Tees stehen oft im Garten.  mehr...

Zwischendurch aufstehen und sich dehnen: Wer im Büro regelmäßig Übungen macht, beugt Rückenschmerzen vor. (Bild: Sven Appel/dpa/tmn)

Locker im Büro

Übungen gegen Rückenschmerzen

Zum Nachmachen: Das hilft gegen Verspannungen und Schmerzen.  mehr...

Sie möchten wissen, wo in Ihrer Stadt es barrierefreie Orte gibt? Die Website wheelmap.org zeigt diese Orte auf - zum Beispiel auch für Dortmund.

Übersicht im Netz

Rollstuhlgerechte Orte in der Region

Kurz vorgestellt: Die Website wheelmap.org zeigt barrierefreie Orte auf .  mehr...

Die Party mag noch so schön gewesen sein - der nächste Morgen ist es ganz sicher nicht.

Tipps gegen Kater

Feiern ohne Brummschädel

Die Party war ein Knaller, das böse Erwachen folgt am Morgen. So werden Sie fit.  mehr...

Köstlichen Versuchungen haben wir oft genug vor der Nase. Sie müssen nicht jedes Mal verzichten, aber auch Maß halten.

Abnehmen leicht gemacht

So purzeln die Pfunde

Huch! Die Waage zeigt ein paar Kilos zu viel an. Weg mit den Fettpölsterchen!  mehr...

Im Schwimmbad planschen und schwimmen - das ist bei Kindern keine Selbstverständlichkeit. Viele kommen da schnell aus der Puste oder können sich gar nicht über Wasser halten.

Bewegungs-Check

Ist mein Kind fit genug?

Ist Ihr Kind für sein Alter fit genug? Machen Sie jetzt den Bewegungs-Check!  mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#family##1453516824#300#250#4
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#family##626284777#350#125#12
Top-Links

Orangenhaut

1

Glatte Beine, straffer Po: Das hilft gegen Cellulite

Günstig und einfach zu handhaben: Regelmäßiges Massieren mit einer Bürste hilft gegen Cellulite.

HAMBURG "Niemand hat so schreckliche Cellulite wie ich!" Welche Frau hat diesen Satz beim Hosen-Anprobieren in der Umkleide nicht schon gedacht? Dann geht's schmollend ab nach Hause auf die Couch, die Frustschokolade wird ausgepackt. Dabei lassen sich die Dellen mit etwas Fleiß und Geduld durchaus glattbügeln. mehr...

2

Europaweit im Notfall 112 wählen

«112» - diese Notrufnummer für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gilt in allen 27 EU-Staaten sowie weiteren europäischen Ländern. (Foto: David Ebener)

Berlin (dpa/tmn) In eine Notsituation kann man immer geraten, auch im Ausland. Zum Europäischen Tag des Notrufs ist es nicht schlecht, sich mal wieder in Erinnerung zu rufen, dass es in Europa eine einheitliche Notrufnummer gibt: die 112. mehr...

Schädliche Inhaltsstoffe möglich

3

Im Tattoostudio genaue Auskunft über Farbe fordern

Experten warnen seit längerem vor bedenklichen Chemikalien unter der Haut. Nun wird über strengere Regeln in Deutschland diskutiert. (Foto: Boris Roessler)

Düsseldorf Verbraucher sollen besser vor gefährlicher Tattoo-Farbe geschützt werden. Deshalb wird nun über strengere Regeln in Deutschland diskutiert. Wer sich «stechen lassen» will, kann sich aber jetzt schon durch genaue Nachfragen im Studio absichern. mehr...

4

Die Seele kann im Rücken und im Magen wehtun

Nicht mehr abschalten und schlafen können, gereizt sein - diese Symptome deuten auf psychische Probleme hin. (Foto: Julian Stratenschulte)

Salzgitter (dpa) Die Trennung von Arbeitswelt und Privatleben ist eine Illusion: Arbeitsbelastung, Eheprobleme, Schulden, Kinder, Eltern - auf der Seele brennt alles zugleich. Das erkennen auch Unternehmen zunehmend und bieten ihren Mitarbeitern verstärkt Hilfe an. mehr...

5

Komasaufen verhindern: Kinder vor Pubertät aufklären

Jugendliche trinken insgesamt weniger. Beim Alkohol gibt es trotzdem ein Problem: Es wird weiterhin gern bis zur Besinnungslosigkeit getrunken. (Foto: Martin Gerten)

Hamm (dpa/tmn) Jugendliche haben zuletzt seltener zum Alkohol gegriffen als früher - doch das gefährliche Koma-Saufen ging weiter. Eltern können das Trinkverhalten ihrer Kinder beeinflussen. Damit müssen sie aber früh beginnen. mehr...

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de