http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#jobs#dcopt=ist;#833953461#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#jobs##1702057452#120#600#3
Medienhaus Lensing
06.02.2012 10:30 Uhr
Schriftgröße: A A A

Selbstbewusst auftreten: So überzeugt man im Job mit der Körpersprache

NEUFAHRN Eine Rede kann man sich ohne eine gute Körpersprache gleich sparen. Denn wie unsere Worte wahrgenommen werden, hängt nicht bloß von ihrem Inhalt, sondern auch von der Kommunikation des Körpers ab. Ein kleiner Sprachkurs für Hände, Füße und Augen.dpa

«
1/4
»

Nicht die Schultern hängen lassen: Arbeitnehmer wirken viel dynamischer, wenn sie gerade sitzen.  (Foto: dpa)

Brust raus, Bauch rein! Wer so in eine wichtige Besprechung geht, hat häufig schon gewonnen. Denn die Körpersprache ist mindestens ebenso entscheidend wie die gesprochene Sprache. Außerdem falle einem mit der richtigen Körperhaltung das Reden auch viel leichter, sagen Experten.

«Früher hat man Leistung erbracht und wurde dafür befördert. Heute muss man nicht nur an seiner Fachkompetenz, sondern auch an seiner Wirkungskompetenz arbeiten», sagt Monika Matschnig, Körpersprache-Expertin aus Neufahrn bei Freising. Und auch Karriereberaterin Claudia Enkelmann aus Königstein im Taunus findet: «Der Körper ist der größte Schwätzer aller Zeiten. Sie können mit der Zunge lügen, aber mit dem Körper nicht - der verrät einen immer.»

Die Körperhaltung bestimmt den ersten Eindruck

Gerade bei Bewerbungsgesprächen oder einem wichtigen Treffen mit dem Chef sollte man sich deshalb nicht nur überlegen, was man sagen will - sondern auch, wie man mit dem Körper spricht. «Wenn jemand in den Raum kommt, macht man sich ein Bild von ihm, bevor er auch nur einen Mucks gesagt hat. Da ist die Körpersprache das primäre Kriterium», sagt Enkelmann. Die Füße, die Hände, der Gesichtsausdruck, die Haltung des Oberkörpers, die Blickrichtung - all das erzeuge unweigerlich einen ersten Eindruck.

Wer zu einem wichtigen Gespräch geht, sollte deshalb kurz innehalten, bevor er den Raum betritt. «Brustbein anheben, ein fröhliches Gesicht aufsetzen, die Augen sollten leicht mitlächeln. Dann mit selbstbewusstem Schritt in den Raum gehen, direkt Blickkontakt aufnehmen und den anderen mit einem angemessen festen Händedruck begrüßen», rät Matschnig. Damit habe man meist schon einen positiven ersten Eindruck erzeugt.

Nicht auf der vordersten Stuhlkante sitzen!

«Wenn man sich dann hinsetzt, sollte man sich mittig auf den Stuhl setzen - nicht vorne auf die Kante, aber auch nicht ganz hinten», empfiehlt Carolin Lüdemann, Karriereberaterin in Stuttgart. Den Oberkörper lehnt man am besten leicht nach vorne, die Hände legt man auf den Tisch. «Die Hände müssen immer sichtbar sein. Sie in der Hosentasche oder unter dem Tisch zu verstecken, erzeugt Misstrauen», mahnt die Expertin.

Im Gespräch selbst gehe es schließlich darum, mit Hilfe der Körpersprache zu zeigen, dass man selbst von seinen Ausführungen überzeugt ist. «Man muss die Ausstrahlung eines Siegers haben, Begeisterung und Kraft vermitteln und trotzdem ruhig und besonnen wirken», betont Enkelmann. Ruhige, aber bestimmte und raumgreifende Bewegungen hätten immer eine positive Wirkung.

Eine bessere Körpersprache kann man lernen

Üben könne man seine Körpersprache am besten vor dem Spiegel oder am Fernseher. «Schauen Sie im Fernsehen eine Talkshow an und schalten Sie den Ton aus. Und dann schauen Sie: Wer wirkt auf Anhieb stark und souverän, bei wem kommen einem sofort Zweifel an seiner Kompetenz?», rät Enkelmann. Allein ein Gefühl für die Wirkung von Körpersprache zu bekommen, sei schon ganz entscheidend.

Einfach nur nachahmen dürfe man die Körpersprache anderer Menschen aber nicht, betont Matschnig. «Man darf nicht schauspielern, sondern man muss etwas darstellen, was man auch wirklich ist. Eine gute Körpersprache entsteht von innen nach außen: So wie ich mich fühle, so ist auch meine Ausstrahlung.»

Buchtipps

- Lüdemann, Carolin: «Die Kunst, zu wirken: Wie Sie sympathisch und authentisch überzeugen», Verlag Börsenmedien, Kulmbach 2011, 208 Seiten, 19,90 Euro, ISBN-13: 978-3942888448

- Matschnig, Monika: «Körpersprache: Verräterische Gesten und wirkungsvolle Signale», GU Verlag, München 2010, 192 Seiten, 19,99 Euro, ISBN-13: 978-3833807893

Im Ausland gelten bei der Körpersprache häufig ganz andere Regeln als bei uns. «In Lateinamerika ist es üblich, den Gesprächspartner häufig zu berühren, und im Mittleren Osten drücken die Menschen ihre Emotionen ganz stark in ihren Gesten aus - da fühlen sich Deutsche teilweise richtig bedrängt», sagt Körpersprache-Coach Monika Matschnig. In Japan hingegen sei schon ein direkter Blickkontakt verpönt. Mit dem Finger auf seinen Gesprächspartner zu zeigen, sei in einigen Kulturen völlig normal, in Thailand hingegen eine schwere Beleidigung. «Das muss man einfach wissen, damit man in anderen Kulturen nicht ins Fettnäpfchen tritt.»

 


Weitere Themen
Schon peinlich, wenn man am Schreibtisch einfach wegratzt. Also gehen Sie lieber früher von der Party und schnell ins Bett. Es sei denn, Sie möchten sich gerne von Ihrem Chef wecken lassen.

Etikette

Der Knigge fürs Büro

Richtig benehmen: So punkten Sie bei Vorgesetzten und Kollegen.  mehr...

Es gibt nur wenig Frauen in Führungspositionen. Diejenigen, die aufsteigen wollen, sollten nicht nur auf Fleiß setzen. (Bild: Tobias Kleinschmidt/dpa)

Berufs-Ratgeber

Fünf Karriere-Tipps für Frauen

Auf dem Weg zum Erfolg: Diese Tipps sollte frau im Hinterkopf haben.  mehr...

Zwischendurch aufstehen und sich dehnen: Wer im Büro regelmäßig Übungen macht, beugt Rückenschmerzen vor. (Bild: Sven Appel/dpa/tmn)

Locker im Büro

Übungen gegen Rückenschmerzen

Zum Nachmachen: Das hilft gegen Verspannungen und Schmerzen.  mehr...

Gerade für Studienanfänger ist der Start ins neue Semester nicht immer leicht zu durchblicken.

Tipps

Wegweiser durchs Studium

Wie man stressfrei durchs Semester kommt, günstig wohnt, vom Lernen entspannt.  mehr...

Angehende Maler beim Üben: Wer einen Ausbildungsplatz sucht, hat zurzeit gute Chancen. (Bild: dpa)

Chancen für Azubis

Stellensuche leicht gemacht

Worauf Arbeitgeber bei der Auswahl junger Bewerber wirklich Wert legen.  mehr...

Befördert! Die Karriere fällt allerdings niemandem in den Schoß - Experten raten zu einer Strategie.

Karriere-Tipps

So klappt der Einstieg in den Beruf

So punkten Berufseinsteiger bei den neuen Kollegen und beim Chef.  mehr...

Verschenken Sie Wissen an Ihre Azubis. Jetzt anmelden und mitmachen bei unserer Aktion!

Projekt unserer Zeitung

Wir machen Ihre Azubis fit!

Täglich gibt's unsere Zeitung im Abo, dazu Seminare und ein Wissensquiz.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#jobs##1555609171#300#250#4
Übersicht

Stellenmarkt

Den richtigen Job finden, der passt. Aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsangebote - jetzt online. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#jobs##357304914#350#125#12

Übersicht

1

Diese Versicherungen brauchen Berufsanfänger

Krankenversicherung statt Lehrplan: Wer anfängt zu arbeiten, sollte nicht vergessen, sich ausreichend abzusichern.

HENSTEDT-ULZBURG Ach, war das schön... als sich noch die Eltern um den ganzen Versicherungskram gekümmert haben! Wer steigt schon durch den Papierwust durch? Keine Sorge: So schwierig ist das eigentlich gar nicht, Jobeinsteiger brauchen zwingend nämlich nur drei Versicherungen. mehr...

2

Im Sommer im Büro täglich drei Liter trinken

Trinken, trinken, trinken - im Sommer kann der Körper nicht genug Flüssigkeit bekommen. Foto: Jens Schierenbeck

Mühldorf am Inn (dpa/tmn) Bei sommerlichen Temperaturen ist es umso wichtiger, genügend zu trinken. Das gilt auch für Arbeitnehmer, die nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind. Und statt vielen Kalorien ist dann leichte Kost angesagt. mehr...

3

Erkrankten Vorgesetzten Genesungswünsche schicken

Im Schlafanzug und «unpässlich» möchte kaum ein Chef von seinen Angestellten gesehen werden. Eine Grußkarte mit Genesungswünschen ist die bessere Alternative zum Hausbesuch, um Anteilnahme zu signalisieren. Foto: Patrick Lux/ Archiv

Norderstedt (dpa/tmn) Wenn der Chef sich für unbestimmte Zeit krank meldet, bringt das Angestellte oft in eine schwierige Lage: Wie Anteilnahme äußern, ohne zu private Details zu erfragen? Ein Kärtchen kann der ideale Weg sein. mehr...

4

Feuerwehrleute: auch bei Pause einsatzbereit

In der Umkleide einer Feuerwache ist alles für den Einsatz bereit. Auch die Feuerwehrleute müssen das sein. Selbst in den Pausen dürfen sie das Gebäude daher nicht verlassen. Foto: Jens Wolf

Koblenz (dpa/tmn) Wer bei der Feuerwehr Bereitschaft hat, muss abrufbar sein - auch während der Ruhepause. Für die Retter in Not gelten in puncto Arbeitszeit schärfere Regeln als für andere Beschäftigte. mehr...

5

Auch ohne Erasmus: Auslandsstudium auf eigene Faust

Studenten können als so genannte «Free Mover» auch unabhängig von den Kooperationen der eigenen Hochschule einen Studien-Auslandsaufenthalt organisieren. Foto: Jens Schierenbeck

Leipzig (dpa/tmn) Neben Austauschprogrammen wie Erasmus gibt es viele weitere Möglichkeiten, einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen. Dabei kann finanzielle und organisatorische Unterstützung bekommen, wer selbstständig den Schritt ins Ausland wagt. mehr...

Online-Sonderveröffentlichungen

5. Bildungsbörse - Wege in Arbeit 2012

Wer sich für Weiterbildung interessiert, sollte nächsten Dienstag die Bildungsbörse in der Dortmunder City besuchen.

Die Bildungsbörse 2012 am Dienstag (22.5.) bietet zum fünften Mal „Wege in Arbeit“. Auf dem Friedensplatz, in der Berswordthalle und im Rathausfoyer präsentieren fast 70 Anbieter alles, was aktuell im Bereich berufliche Fort- und Weiterbildung aktuell ist. mehr...

Kaufmännische Berufe

Sie kommen morgens später, dafür gehen sie abends früher: Faule Mitarbeiter bringen jeden Kollegen auf die Palme.

Sie stinken, sind faul und haben im Büro-Kühlschrank eine beeindruckende Sammlung abgelaufener Joghurts. Kollegen können eine echte Plage sein. Aber wer solche Probleme clever angeht, findet für jede Büro-Sünde eine Lösung. mehr...

Personaldienstleistungen

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt.

In vielen Branchen werden mittlerweile zunehmend Zeitarbeiter beschäftigt und der Markt wird auch in Zukunft wohl noch weiter wachsen, wie der größte Personalvermittler Adecco prognostiziert. mehr...

Controlling/ Finanz- und Rechnungswesen

Steuerfachangestellte arbeiten in Büros von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder Buchprüfungsgesellschaften.

Der Beruf des Steuerfachangestellten hat einen schlechten Ruf, dabei ist er alles andere als langweilig und bietet zudem gute Jobchancen. Wir stellen das Berufsbild näher vor. mehr...

Management und Führung

Vorgesetzte können an Mitarbeiter vor allem solche Aufgaben delegieren, die sich oft wiederholen. Wichtig ist, dass sie genau erklären, was sie von den Angestellten erwarten.

Aufgaben zu delegieren, kann Vorgesetzten viel Zeit sparen. Wichtig ist, dass Chefs ihren Mitarbeitern die übertragenen Dinge genau erklären – und mit ihnen Zwischenberichte vereinbaren. So behält der Chef den Überblick. Und die anderen wissen, was von ihnen verlangt wird. mehr...

real-IT-y

Auf der »real-IT-y« können Studenten Kontakt zur Berufswelt aufnehmen.

Die enorm große Nachfrage nach jungen Informatik- Talenten bringt 30 Unternehmen an die Fakultät für Informatik der TU Dortmund. Sie beteiligen sich an der „real-IT-y 2012“, der Firmenkontaktmesse für Informatik. mehr...

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de