Etikette
Der Knigge fürs Büro
Richtig benehmen: So punkten Sie bei Vorgesetzten und Kollegen. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#jobs##1190391199#120#600#3
|
Berlin (dpa/tmn) Drei Dinge auf einmal erledigen? Für Computer kein Problem: Per Knopfdruck prüfen sie Texte auf Fehler, sortieren E-Mails und rechnen nebenbei Spesen zusammen. Der Mensch ist für solches Multitasking leider zu blöd. Das beherzigen Berufstätige besser.
Man sollte nicht mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeiten. Denn dadurch steigt der Stresspegel, und man braucht in der Regel länger. (Foto: Britta Pedersen) (Foto: dpa)
Das Telefon klingelt, das E-Mail-Programm meldet neue Post, und dann kommt auch noch der Chef um die Ecke. Im Büro prasseln nicht selten Dutzende von Dingen auf einmal auf Mitarbeiter ein. Einfach mal in Ruhe arbeiten? Keine Chance. Stattdessen heißt es: Der moderne Mitarbeiter muss eben Multitasking beherrschen. Das schminken sich Beschäftigte aber besser ab. Denn es bringt nichts als Ärger, wenn sie versuchen, alles auf einmal zu machen. Die richtige Devise beim Arbeiten lautet: immer schön der Reihe nach.
So dürfen Beschäftigte nicht glauben, dass sie mehr in der gleichen Zeit schaffen, wenn sie mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. «Das ist eine Milchmädchenrechnung», sagt Prof. Dirk Windemuth vom Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Berlin. Denn der Mensch sei für Multitasking einfach nicht geschaffen. Computer haben heute oft vier Prozessorkerne, um mehrere Befehle parallel ausführen zu können. Das Gehirn sei dagegen auf Monotasking ausgelegt und müsse immer zwischen zwei Sachen hin- und herspringen - das kostet Zeit.
Das Jonglieren mit Aufgaben ist daher nicht effektiv: Wer mehrere Aufgaben gleichzeitig angeht, brauche länger, mache mehr Fehler und handele sich mehr Stress ein, erklärt Windemuth. So sinkt die Leistung unter dem Strich. «Man wird schlechter, und die Konzentration lässt nach.» Die Gefahr sei, dass Mitarbeiter unaufmerksam werden, wenn sie etwa ein Telefonat nebenbei führen. Das kann dazu führen, dass sie hinterher nachfragen und Missverständnisse ausbügeln müssen.
Wer an einer Präsentation arbeitet und nebenher versucht, E-Mails zu beantworten, brauche außerdem länger als jemand, der beides nacheinander macht, sagt Windemuth. Gerade wenn ein Mitarbeiter mitten im Konzept für die Präsentation steckt, sind solche Unterbrechungen Gift für seine Überlegungen. Wird er dann aus der Arbeit herausgerissen, braucht er eine Weile, um wieder hineinzukommen, erklärt die Psychologin Anja Baethge von der Universität Leipzig. Denn später steht er vor der Frage: «Wo war ich gerade?»
Der Stresspegel steigt beim Multitasking zudem, weil Mitarbeiter einen höheren Zeitdruck empfinden, wenn sich immer mehr Aufgaben auf ihrem Schreibtisch stapeln, erläutert Baethge, die für die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine Studie zum Thema Multitasking verfasst hat. Hinzu komme die wachsende Informationsflut im Berufsleben, ergänzt Windemuth. Denn durch Handy, E-Mails, Messenger und soziale Netzwerke wie Facebook seien Berufstätige heute ständig auf etlichen Kanälen erreichbar. Dadurch müssen sie immer mehr Dinge gleichzeitig im Blick haben.
Damit die Arbeit nicht darunter leidet, müssen Berufstätige versuchen, Ablenkungen zu vermeiden. Dazu hilft es zum Beispiel, die Benachrichtigungen für neue E-Mails am PC auszuschalten, rät Windemuth. Statt jede neue Nachricht gleich anzuklicken, gehen Berufstätige den Posteingang besser drei- bis fünfmal am Tag am Stück durch. Hilfreich sei es auch, wenn Kollegen sich im Wechsel eine «stille Stunde» gestatten. «In der Zeit übernimmt der andere dann das Telefon, damit man sich auf eine längere Aufgabe konzentrieren kann.»
Wichtig ist auch, richtig mit Unterbrechungen umzugehen. So sollten Beschäftigte versuchen, wenigstens ein Etappenziel zu Ende zu bringen, damit sie später schnell wieder an ihre Arbeit anknüpfen können, rät Anja Baethge. Sofort alles stehen und liegen zu lassen, ist die falsche Reaktion, wenn man nicht gerade Notarzt ist. «Sie schreiben also besser noch schnell den Satz zu Ende, bevor Sie ans Telefon gehen.» Sonst ist die gute Idee hinterher womöglich weg.
Multitasking sorgt dafür, dass die Leistung im Job sinkt. Das hat eine DGUV-Studie ergeben. Demnach sind Frauen keineswegs besser als Männer darin, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu handhaben. Vielmehr wirkt sich Multitasking unabhängig von Geschlecht und Alter gleich negativ aus. In der Studie mussten 64 Männer und Frauen zwischen 21 und 60 Jahren unter anderem Rechtschreibfehler erkennen. Dann mussten sie nebenbei auch noch einem vorgelesenen Text lauschen. Dabei zeigte sich, dass sie beim parallelen Arbeiten schlechter abschnitten und zugleich angespannter waren.
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#jobs##1451898950#300#250#4
|

Den richtigen Job finden, der passt. Aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsangebote - jetzt online. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#jobs##1938269933#350#125#12
|
HENSTEDT-ULZBURG Ach, war das schön... als sich noch die Eltern um den ganzen Versicherungskram gekümmert haben! Wer steigt schon durch den Papierwust durch? Keine Sorge: So schwierig ist das eigentlich gar nicht, Jobeinsteiger brauchen zwingend nämlich nur drei Versicherungen. mehr...
Mühldorf am Inn (dpa/tmn) Bei sommerlichen Temperaturen ist es umso wichtiger, genügend zu trinken. Das gilt auch für Arbeitnehmer, die nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind. Und statt vielen Kalorien ist dann leichte Kost angesagt. mehr...
Norderstedt (dpa/tmn) Wenn der Chef sich für unbestimmte Zeit krank meldet, bringt das Angestellte oft in eine schwierige Lage: Wie Anteilnahme äußern, ohne zu private Details zu erfragen? Ein Kärtchen kann der ideale Weg sein. mehr...
Koblenz (dpa/tmn) Wer bei der Feuerwehr Bereitschaft hat, muss abrufbar sein - auch während der Ruhepause. Für die Retter in Not gelten in puncto Arbeitszeit schärfere Regeln als für andere Beschäftigte. mehr...
Leipzig (dpa/tmn) Neben Austauschprogrammen wie Erasmus gibt es viele weitere Möglichkeiten, einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen. Dabei kann finanzielle und organisatorische Unterstützung bekommen, wer selbstständig den Schritt ins Ausland wagt. mehr...
Die Bildungsbörse 2012 am Dienstag (22.5.) bietet zum fünften Mal „Wege in Arbeit“. Auf dem Friedensplatz, in der Berswordthalle und im Rathausfoyer präsentieren fast 70 Anbieter alles, was aktuell im Bereich berufliche Fort- und Weiterbildung aktuell ist. mehr...
Sie stinken, sind faul und haben im Büro-Kühlschrank eine beeindruckende Sammlung abgelaufener Joghurts. Kollegen können eine echte Plage sein. Aber wer solche Probleme clever angeht, findet für jede Büro-Sünde eine Lösung. mehr...
In vielen Branchen werden mittlerweile zunehmend Zeitarbeiter beschäftigt und der Markt wird auch in Zukunft wohl noch weiter wachsen, wie der größte Personalvermittler Adecco prognostiziert. mehr...
Der Beruf des Steuerfachangestellten hat einen schlechten Ruf, dabei ist er alles andere als langweilig und bietet zudem gute Jobchancen. Wir stellen das Berufsbild näher vor. mehr...
Aufgaben zu delegieren, kann Vorgesetzten viel Zeit sparen. Wichtig ist, dass Chefs ihren Mitarbeitern die übertragenen Dinge genau erklären – und mit ihnen Zwischenberichte vereinbaren. So behält der Chef den Überblick. Und die anderen wissen, was von ihnen verlangt wird. mehr...