http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#automotive#dcopt=ist;#1190734653#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#automotive##891842319#120#600#3
Medienhaus Lensing
Auto und Verkehr
präsentiert von
03.01.2012 10:26 Uhr
Schriftgröße: A A A

Sportlich und leicht: Mercedes SL wird 60

Stuttgart Er sollte nur ein Rennwagen bleiben: Doch nachdem der Mercedes SL wichtige Wettkämpfe gewonnen hatte, wollten auch Privatleute ans Steuer. So wurde der Sportwagen zum Serienmodell. Die neue Generation steht gerade in den Startlöchern.Von Thomas Geiger, dpa

«
1/3
»

Blühende Bedingungen: Heute ist auch der Mercedes-Benz 380 SL, von 1980 bis 1985 gebaut, ein gesuchter Klassiker. Wenngleich SL-Originale aus den 1950ern weitaus teurer gehandelt werden. (Foto: Daimler) (Foto: dpa)

Darauf hatten die Entwickler sehnlichst gewartet: Dass Mercedes endlich in den Rennsport zurückkehren möge. Am 15. Juni 1951 war es soweit, der Vorstand fasste einen entsprechenden Beschluss. In nur neun Monaten entstand bis zur Jungfernfahrt am 13. März 1952 um den Sechszylinder-Motor des 300er herum ein Rennwagen mit Gitterrohrrahmen und Alu-Karosserie. Und auch ein Name war schnell gefunden: Aus den wichtigsten Attributen sportlich und leicht wurde die Bezeichnung SL abgeleitet. In diesem Jahr feiert der offene Sportwagen seinen 60. Geburtstag.

Schon wenige Wochen nach der ersten Testfahrt ging der SL bei der Mille Miglia in sein erstes Rennen. Die Italienrundfahrt beendete er mit dem zweiten Platz. In Le Mans errang er einen Doppelsieg, auf dem Nürburgring waren gleich die ersten vier Fahrzeuge aus Stuttgart. Und auch das damals berühmteste und berüchtigtste Rennen der Welt entschied er für sich: die Carrera Panamericana durch Mittelamerika.

Keiner hatte die 3100 Kilometer lange Strecke bis dato so schnell geschafft wie die Werkspiloten Karl Kling und Hans Klenk. Sie fuhren den 870 Kilo leichten, 132 kW/180 PS starken und bis zu 240 km/h schnellen Flügeltürer nach 18 Stunden, 51 Minuten und 19 Sekunden durchs Ziel und ließen sich auch von dem Unfall mit einem Geier nicht stoppen. Ihr Geschwindigkeitsschnitt lag bei 165 km/h - Streckenrekord. Dumm nur, dass damals nur Profis ans Steuer des SL durften. Zu kaufen war der siegreiche Silberpfeil fürs erste nicht.

Dass aus dem Rennwagen für die Rund- und Langstrecke doch noch ein Sportwagen für die Straße wurde, ist vor allem Männern wie Maxi Hoffmann zu verdanken. Der begeisterte Autoimporteur, ein Amerikaner mit österreichischen Wurzeln, hatte bereits den Porsche 356 nach Amerika geholt und somit den heute wichtigsten Porsche-Markt der Welt erschlossen. In Stuttgart fragte er immer wieder nach dem SL und gab sogar eine Blanko-Bestellung über 1000 Autos auf. Schließlich gaben die Schwaben nach und beschlossen unter dem Werkscode W198 die Serienentwicklung: 14 Monate nach dem Sieg bei der Carrera Panamericana feierte am 6. Februar 1954 der 300 SL seine Premiere.

Dem Serienfahrzeug vererbte Mercedes sportliche Gene, die noch heute zu spüren sind. Wer nach über 50 Jahren hinter dem Steuer Platz nimmt, fühlt noch den Renngeist: Der drei Liter große Sechszylinder-Direkteinspritzer unter der langen Haube leistet 158 kW/215 PS und macht den Sprint des knapp 1,3 Tonnen schweren Wagens auf Tempo 100 in weniger als zehn Sekunden möglich; erst bei 260 km/h ist dann Schluss. Dabei bollern die in den sportlicheren Ausführungen meist direkt aus der Flanke geführten Auspuffrohre lautstark. Drinnen wird es schnell so heiß, dass bald klar ist, weshalb schon kurz nach dem Debüt des Flügeltürers der Wunsch nach einem Roadster laut wurde. Ab 1957 war das Open-Air-Modell lieferbar.

Auch das Fahrwerk des 300 SL von damals ist noch immer eine Freude. Obwohl dem Wagen elektronische Helfer fehlen, lässt er sich problemlos auf Kurs halten. Man braucht nur ein wenig Kraft bei der Betätigung des dünnen und gleichermaßen großen Lenkrads und auch bei einer beherzten Bremsung. Wer dem Rasen im alten SL verfällt, sollte immer im Hinterkopf behalten: Vom Original wurden nur 1400 Coupés und 1851 Roadster gebaut, dementsprechend kostbar ist so eine Preziose.

Laut Michael Kunz vom Mercedes-Classic-Center in Irvine bei Los Angeles gehört er diesseits von Bugatti & Co zu den teuersten Oldtimern am Markt: «Für einen fahrbereiten Wagen zahlt man schnell 100 000 oder 200 000 Dollar, und mit einem besonders guten Auto wird der Preis fast siebenstellig.» Schon im Premierenjahr war der SL mit einem Neupreis von 29 000 D-Mark alles andere als ein Schnäppchen. Da Mercedes die Baureihe bis heute immer wieder erneuert, gibt es neben den Oldtimern der ersten Stunde aber auch jüngere Gebrauchte, und die sind günstiger zu bekommen.

«Außerdem ist das Geld gut angelegt», sagt Classic-Experte Cunz. Gut gepflegt und unfallfrei gefahren, sei der Wertzuwachs auf lange Sicht «fast garantiert.» Als Nachfolger des Originals kam 1963 der Wagen mit dem Werkscode W113, der als Pagode bekannt wurde. 1971 folgte der R107 und 1989 als letzter SL mit Stoffdach die Baureihe R129, die 2001 vom R230 mit demselben Stahlfalt-Faltverdeck ersetzt wurde, das Mercedes beim kleinen Bruder SLK eingeführt hatte. Bis heute haben die Schwaben über 700 000 Exemplare des Sportwagens verkauft.

Pünktlich zum 60. Geburtstag steht nun die nächste Generation des Sportwagens in den Startlöchern. Sie feiert ihre Premiere Mitte Januar auf der North American International Autoshow in Detroit (9. bis 22. Januar) und kommt im Frühjahr zu Preisen ab 93 534 Euro in den Handel. Wie das Original aus den Fünfzigern hat der Neue erstmals wieder eine Karosserie aus Aluminium.



Promotion
Mit der neuen Westfalen-Compact-Card können Firmen ihren Mitarbeitern steuer- und sozialversicherungsfreie Sachleistungen zukommen lassen.

Tanken, Waschen Shoppen - mit der Westfalen-Compact-Card

Kein Kleingeld dabei? Kein Problem: Mit der neuen Westfalen-Compact-Card können Kunden an allen Westfalen- und Markant-Tankstellen Waren und Dienstleistungen beziehen. Tanken, Waschen und Shoppen - alles mit einer Karte.

Staus in der Umgebung
    Aktuell keine Staumeldungen. Gute Fahrt!
    Bus und Bahn

    : Uhr
    Gut zu wissen
    Schwungvoll durchstarten: Mit einem Elektrofahrrad.

    Tipps für den Kauf

    Mit einem E-Bike radelt es sich leichter

    Wer auf dem E-Bike radelt, hat mehr Schwung. Worauf Sie beim Kauf achten müssen.  mehr...

    Beim Tanken gerät mancher Fahrer derzeit ins Schwitzen: Die Spritpreise haben im Juni einen Jahresrekord erreicht. (Bild: dpa)

    Neue Benzinsorte

    Das sollten Sie über E10 wissen

    Welche Kfz-Modelle dürfen E10 tanken? Alle Infos zum Biobenzin.  mehr...

    Arbeiten an der Fahrbahndecke machen eine Vollsperrung der Anschlussstelle auf der A 1 nötig.

    Sommer 2012

    A 40 drei Monate voll gesperrt

    Vorsicht zwischen Essen-Frillendorf und Essen-Huttrop!  mehr...

    Parkhaus am Kaufhof in der Dortmunder Innenstadt

    Parkhaus-Check

    Wo in der Region kann ich gut parken?

    Wir haben die Parkhäuser der Region unter die Lupe genommen.  mehr...

    Keine Lust auf Stau? Dann sollten Sie besser einen großen Bogen um die größten Baustellen der Region machen.

    Übersicht

    Die größten Baustellen in NRW

    Keine Lust auf Stau? Wo überall auf den Autobahnen in NRW gebaut wird:  mehr...

    http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#automotive##1540986272#350#125#12

    Ultraschallgerät hilft

    1

    Wenn sich Marder unter der Motorhaube tummeln

    Knabberei mit Folgen: Marderbisse im Motorraum eines Fahrzeugs können teure Reparaturen nach sich ziehen. Foto: ADAC Pfalz

    Neustadt/Weinstraße Marder sind vielleicht ganz niedlich. Aber wenn sie es sich unter der Motorhaube gemütlich machen, nerven sie. Manche wollen sie mit WC-Steinen vertreiben oder mit Hundehaaren. Alles Murks: Am besten hilft ein Ultraschallgerät. mehr...

    Filmschätze aus Dortmund

    2

    So war das: Bauarbeiten an der Schnettkerbrücke in den 70ern

    Blick von der Schnettkerbrücke

    DORTMUND Auf einer Autobahnbrücke stehen und dem fließenden Verkehr zusehen war schon in den 70er-Jahren ein beliebter Zeitvertreib, wie unser Video-Ausschnitt von der Schnettkerbrücke zeigt. Auch damals rollten die Bagger, der Westfalendamm wurde ausgebaut. mehr...

    3

    Dacia Dokker kommt als Billigversion des Renault Kangoo

    Made in Marokko: Auf Basis des Renault Kangoo baut Dacia in Afrika die Billigversion Dokker. Foto: Dacia

    Brühl (dpa/tmn) Dacia legt eine Billigversion des Renault Kangoo auf. Der Hochdachkombi, den es als Kastenwagen für Gewerbetreibende und Pkw für Familien geben wird, trägt den Namen Dokker und wird in Marokko gebaut. mehr...

    4

    Pedelecs vor dem Kauf im Urlaub testen

    Wer den Kauf eines Pedelecs plant, kann im Urlaub ausprobieren, ob ihm ein solches Rad mit elektrischem Zusatzantrieb überhaupt gefällt. In den meisten Ferienorten gibt es inzwischen Verleihstationen. Foto: pd-f

    München/Göttingen (dpa/tmn) Ein Pedelec hätten viele gerne. Doch die Kaufentscheidung sollte nicht zu schnell fallen. Besser ist, zunächst zu testen, ob man mit dem Fahrrad mit elektrischem Zusatzantrieb zurechtkommt. Es lohnt auch ein Vergleich der Modelle. mehr...

    5

    Sondermodelle, frische Motoren und ein Pedelec

    Sportlich ausgestattet: Als Sondermodell X-ite verfügt der Suzuki Swift unter anderem über Spoiler, mattschwarze Felgen und ein auf die Außenfarbe abgestimmtes Dekor. Foto: Suzuki

    Frankfurt/Main (dpa/tmn) Extra Power, extra Farbe oder extra viel Design - die Autobauer haben sich auch in dieser Woche wieder einiges einfallen lassen, um Autofahrerherzen höher schlagen zu lassen. Und auch für Fahrradfans gibt's was Neues. mehr...

    http://ad.de.doubleclick.net#oms.dorstener-zeitung.de#automotive##1692089669#300#250#4
    Top-Links
    Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

    Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
    RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
    Heja-BVB.de | Nahraum.de