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Medienhaus Lensing

Wir sind Kulturhauptstadt

Zu unserem Titel Wir 2010 hat Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit seine eigenen Gedanken.

Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit(Foto: Reminghorst)

Der Auftakt war blendend, jetzt müssen wir nur noch ein gutes (Kultur-)Jahr feiern. Ich schreibe bewusst wir, denn Kulturhauptstadt 2010 sind wir alle. „Wir 2010“ haben wir konsequent diese erste Sonderbeilage der Ruhr Nachrichten zum Mega-Kultur-Ereignis 2010 genannt. Weitere werden folgen.

Wir sind Gastgeber oder Gäste oder Künstler oder Medien-Macher ... wir alle schaffen die Bilder, die von der Kulturhauptstadt 2010 in die Welt geschickt werden. Der Auftakt war nicht ohne Risiko. Wer am 9. Januar auf Zeche Zollverein im Schneegestöber saß und dieses „Jetzt-erst-recht-Gefühl“ der Eröffnungsfeier erlebte, sah auch einen erleichterten Fritz Pleitgen.

Der Geschäftsführer der Ruhr.2010 GmbH sagte einige Tage später: „Es stand Spitz auf Knopf. Zwei Grad kälter und Blitzeis wären das Aus für die Show gewesen. Auch dann hätte es große Bilder gegeben ... allerdings sehr traurige.“

Glück gehabt. Hoffen wir, dass es so weitergeht. Mit der Eröffnung des von Star-Architekt David Chipperfield neu gestalteten Folkwang-Museums folgte gleich noch im Januar ein erster Höhepunkt des Kulturjahres 2010.

Ich persönlich freue mich nun auf die Istanbul-Sinfonie von Fazil Say. Was es mit der Welturaufführung am 13. März im Konzerthaus Dortmund auf sich hat, lesen Sie in dieser Beilage. Und vieles mehr – Glück auf!

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Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit Das Stück »Flurwoche« macht im Mondpalast richtig Spaß.

Wir sind Kulturhauptstadt
Chefredakteur Dr. Wolfram KiwitZu unserem Titel Wir 2010 hat Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit seine eigenen Gedanken.
Mein Platz 2010
Das Stück »Flurwoche« macht im Mondpalast richtig Spaß.Er muss nicht immer in der ersten Reihe sein, der schönste Platz 2010. Chefredakteur Hermann Beckfeld versetzt Sie und sich in jeder Ausgabe an Lieblingsstellen, wie Sie nur unser Revier zu bieten hat. Heute: das Ohnsorg-Theater des Ruhrgebiets, der Mondpalast in Wanne-Eickel.
Zauberhafte Ballons
Das Team vom Ballonzauber agiert deutschland- und europaweit und konzeptioniert auch große Projekte.Kinder lieben Luftballons – in allen Farben und Formen, mit Gas oder einfacher Luft gefüllt.
Wir sind Kulturhauptstadt
Chefredakteur Dr. Wolfram KiwitZu unserem Titel Wir 2010 hat Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit seine eigenen Gedanken.

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Odyssee Europa: Irrfahrt inklusive
Jakob Schneider spielt in Dortmund den Odysseus.Wer kennt sie nicht, die Abenteuer des Odysseus: die Irrfahrt über die Weltmeere, die Blendung des einäugigen Kyklopen, die Begegnung mit der schönen Zauberin Kirke, schließlich nach 20 Jahren die Heimkehr des Helden nach Ithaka.
Zwei Tage Odyssee
Der Lieblingsort des Gastgebers kann auch eine Pommesbude sein.Die „Odyssee Europa“ ist einen Besuch wert. Aber wie funktioniert das Theaterspektakel?
Den Helden spielen
Doppelter Odysseus: Wolfgang Michael (l.) und Jakob Schneider.Der doppelte Odysseus: Als sich Wolfgang Michael und Jakob Schneider treffen, müssen sie selbst lachen. Beide spielen den griechischen Helden – der eine am Schauspielhaus Bochum, der andere am Theater Dortmund. „Das bin ja ich“, lacht Michael bei der Begrüßung. „Wir sind ich und ich“, antwortet Schneider. Mit beiden unterhielt sich Bettina Jäger.
Kettensäge statt Streitaxt schwingen
Generalprobe für den Burgturm: Zimmerermeister Bernd Krupka (2.v.l.) und seine Mitarbeiter bauen die Wände auf dem Hof zusammen.Echte Superlative fährt das LWL-Museum für Archäologie in Herne im Kulturhauptstadtjahr auf. Es präsentiert ab Samstag, 27. Februar, die größte Mittelalter-Ausstellung, die es je im Ruhrgebiet gab: „AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen“. Der 27 Meter hohe Burgturm vor dem Museum dürfte eines der spektakulärsten Exponate sein. Er wird nach alten Plänen neu gebaut. Kettensäge statt Streitaxt schwingt dafür die Herner Firma Holzbau Krupka.
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rn_button_positiv.gifMein Platz 2010 Er muss nicht immer in der ersten Reihe sein, der schönste Platz 2010. Chefredakteur Hermann Beckfeld versetzt Sie und sich in jeder Ausgabe an Lieblingsstellen, wie Sie nur unser Revier zu bieten hat. Heute: das Ohnsorg-Theater des Ruhrgebiets, der Mondpalast in Wanne-Eickel.
rn_button_positiv.gifZauberhafte Ballons Kinder lieben Luftballons – in allen Farben und Formen, mit Gas oder einfacher Luft gefüllt.
rn_button_positiv.gifOdyssee Europa: Irrfahrt inklusive Wer kennt sie nicht, die Abenteuer des Odysseus: die Irrfahrt über die Weltmeere, die Blendung des einäugigen Kyklopen, die Begegnung mit der schönen Zauberin Kirke, schließlich nach 20 Jahren die Heimkehr des Helden nach Ithaka.
rn_button_positiv.gifZwei Tage Odyssee Die „Odyssee Europa“ ist einen Besuch wert. Aber wie funktioniert das Theaterspektakel?
rn_button_positiv.gifDen Helden spielen Der doppelte Odysseus: Als sich Wolfgang Michael und Jakob Schneider treffen, müssen sie selbst lachen. Beide spielen den griechischen Helden – der eine am Schauspielhaus Bochum, der andere am Theater Dortmund. „Das bin ja ich“, lacht Michael bei der Begrüßung. „Wir sind ich und ich“, antwortet Schneider. Mit beiden unterhielt sich Bettina Jäger.
rn_button_positiv.gifKettensäge statt Streitaxt schwingen Echte Superlative fährt das LWL-Museum für Archäologie in Herne im Kulturhauptstadtjahr auf. Es präsentiert ab Samstag, 27. Februar, die größte Mittelalter-Ausstellung, die es je im Ruhrgebiet gab: „AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen“. Der 27 Meter hohe Burgturm vor dem Museum dürfte eines der spektakulärsten Exponate sein. Er wird nach alten Plänen neu gebaut. Kettensäge statt Streitaxt schwingt dafür die Herner Firma Holzbau Krupka.
rn_button_positiv.gifReise nach Istanbul mit Fazil Say Er ist Pianist, Komponist, Dirigent. Und manchmal alles auf einmal. Fazil Say (40) ist ein eigenwilliger Musiker, der das Publikum immer wieder erstaunt. Ein Typ. Vier Jahre war er Exklusivkünstler des Dortmunder Konzerthauses. Seine Residenz endet mit dem Festival „Zeitinsel“ vom 10. bis 13. März. Höhepunkt ist die Uraufführung von Fazil Says Istanbul-Sinfonie, ein Auftragswerk des Konzerthauses und vom WDR, das dann auf „Kulturhauptstadt-Tour“ nach Istanbul geht.
rn_button_positiv.gifKunst entdecken Die erste große Sonderausstellung ab 20. März im Neubau des Museums Folkwang ist der Folkwang-Sammlung und ihrer Geschichte gewidmet. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion der von den Nazis in alle Welt verkauften Sammlung, die von Karl Ernst Osthaus 1902 begründet wurde, kurz nach seinem frühen Tod 1921 nach Essen gelangte und hier von Ernst Gosebruch zu einer Institution mit weltweiter Ausstrahlung weiterentwickelt wurde.
rn_button_positiv.gifTheater wagen Das Thema Migration spielt eine Rolle in den preisgekrönten Filmen von Fatih Akin, selbst Sohn türkischer Einwanderer. Auch das Westfälische Landestheater (WLT) in Castrop-Rauxel beschäftigt sich immer wieder mit „interkulturellen Sachen“, sagt Hausdramaturg und Regisseur Christian Scholze
 
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Das Stück »Flurwoche« macht im Mondpalast richtig Spaß.
Er muss nicht immer in der ersten Reihe sein, der schönste Platz 2010. Chefredakteur Hermann Beckfeld versetzt Sie und sich in jeder Ausgabe an Lieblingsstellen, wie Sie nur unser Revier zu bieten hat. Heute: das Ohnsorg-Theater des Ruhrgebiets, der Mondpalast in Wanne-Eickel.
Das Team vom Ballonzauber agiert deutschland- und europaweit und konzeptioniert auch große Projekte.
Kinder lieben Luftballons – in allen Farben und Formen, mit Gas oder einfacher Luft gefüllt.
Jakob Schneider spielt in Dortmund den Odysseus.
Wer kennt sie nicht, die Abenteuer des Odysseus: die Irrfahrt über die Weltmeere, die Blendung des einäugigen Kyklopen, die Begegnung mit der schönen Zauberin Kirke, schließlich nach 20 Jahren die Heimkehr des Helden nach Ithaka.
Der Lieblingsort des Gastgebers kann auch eine Pommesbude sein.
Die „Odyssee Europa“ ist einen Besuch wert. Aber wie funktioniert das Theaterspektakel?
Doppelter Odysseus: Wolfgang Michael (l.) und Jakob Schneider.
Der doppelte Odysseus: Als sich Wolfgang Michael und Jakob Schneider treffen, müssen sie selbst lachen. Beide spielen den griechischen Helden – der eine am Schauspielhaus Bochum, der andere am Theater Dortmund. „Das bin ja ich“, lacht Michael bei der Begrüßung. „Wir sind ich und ich“, antwortet Schneider. Mit beiden unterhielt sich Bettina Jäger.
Generalprobe für den Burgturm: Zimmerermeister Bernd Krupka (2.v.l.) und seine Mitarbeiter bauen die Wände auf dem Hof zusammen.
Echte Superlative fährt das LWL-Museum für Archäologie in Herne im Kulturhauptstadtjahr auf. Es präsentiert ab Samstag, 27. Februar, die größte Mittelalter-Ausstellung, die es je im Ruhrgebiet gab: „AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen“. Der 27 Meter hohe Burgturm vor dem Museum dürfte eines der spektakulärsten Exponate sein. Er wird nach alten Plänen neu gebaut. Kettensäge statt Streitaxt schwingt dafür die Herner Firma Holzbau Krupka.
Der türkische Pianist und Komponist Fazil Say.
Er ist Pianist, Komponist, Dirigent. Und manchmal alles auf einmal. Fazil Say (40) ist ein eigenwilliger Musiker, der das Publikum immer wieder erstaunt. Ein Typ. Vier Jahre war er Exklusivkünstler des Dortmunder Konzerthauses. Seine Residenz endet mit dem Festival „Zeitinsel“ vom 10. bis 13. März. Höhepunkt ist die Uraufführung von Fazil Says Istanbul-Sinfonie, ein Auftragswerk des Konzerthauses und vom WDR, das dann auf „Kulturhauptstadt-Tour“ nach Istanbul geht.
Franz Marcs »Weidende Pferde IV« kehrt für vier Monate ins Museum Folkwang zurück und ist damit erstmals seit den 1930er Jahren wieder im Folkwang-Sammlungskontext zu sehen.
Die erste große Sonderausstellung ab 20. März im Neubau des Museums Folkwang ist der Folkwang-Sammlung und ihrer Geschichte gewidmet. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion der von den Nazis in alle Welt verkauften Sammlung, die von Karl Ernst Osthaus 1902 begründet wurde, kurz nach seinem frühen Tod 1921 nach Essen gelangte und hier von Ernst Gosebruch zu einer Institution mit weltweiter Ausstrahlung weiterentwickelt wurde.
Vom Kino auf die WLT-Bühne: Szene aus Fatih Akins preisgekröntem Film »Auf der anderen Seite« mit Ayten Öztürk (Nurgül Yesilcay, links) und Lotte Staub (Patrycia Ziolkowska).
Das Thema Migration spielt eine Rolle in den preisgekrönten Filmen von Fatih Akin, selbst Sohn türkischer Einwanderer. Auch das Westfälische Landestheater (WLT) in Castrop-Rauxel beschäftigt sich immer wieder mit „interkulturellen Sachen“, sagt Hausdramaturg und Regisseur Christian Scholze
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Zu unserem Titel Wir 2010 hat Chefredakteur Dr. Wolfram Kiwit seine eigenen Gedanken.
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