Außenwirtschaftsförderung NRW: Sprungbrett in den Export

Traditionell spielt der Export für die nordrhein-westfälische Wirtschaft eine wichtige Rolle. Rund jedes zehnte Unternehmen zwischen Rhein und Weser engagiert sich im Ausland, Tendenz steigend. Unterstützung erhalten exportwillige Unternehmen durch die Außenwirtschaftsförderung der NRW-Landesregierung – mittels Auslandsmessebeteiligungen, Unternehmerreisen und internationalen Kooperationsveranstaltungen.

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  • Starthilfe für internationalen Erfolg: Die Außenwirtschaftsförderung der NRW-Landesregierung unterstützt Unternehmen darin, durch Auslandsmessebeteiligungen und Unternehmerreisen neue Märkte zu erschließen.

    Starthilfe für internationalen Erfolg: Die Außenwirtschaftsförderung der NRW-Landesregierung unterstützt Unternehmen darin, durch Auslandsmessebeteiligungen und Unternehmerreisen neue Märkte zu erschließen. Foto: NRW.International GmbH

  • Fachmessen bieten gute Gelegenheiten zum Knüpfen von internationalen Geschäftskontakten wie hier auf dem Rundgang einer deutsch-niederländischen-Delegation auf der FMB-Zuliefermesse Maschinenbau.

    Fachmessen bieten gute Gelegenheiten zum Knüpfen von internationalen Geschäftskontakten wie hier auf dem Rundgang einer deutsch-niederländischen-Delegation auf der FMB-Zuliefermesse Maschinenbau. Foto: Clarion Events Deutschland GmbH

  • Auch auf dem Mobile World Congress 2016 gab es einen Gemeinschaftsstand von Firmen aus Nordrhein-Westfalen.

    Auch auf dem Mobile World Congress 2016 gab es einen Gemeinschaftsstand von Firmen aus Nordrhein-Westfalen. Foto: NRW.International GmbH

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können das Potenzial, das in ihren Spitzenprodukten und -technologien steckt, häufig nur dann erfolgreich nutzen, wenn sie ihren Blick ins Ausland richten. Im Fokus der nordrhein-westfälischen Außenwirtschaftsförderung stehen daher vornehmlich mittelständische Unternehmen, die sich neue Wachstumsmärkte erschließen wollen.

Im Rahmen von internationalen Messeteilnahmen, Unternehmerreisen und internationalen Kooperationsveranstaltungen können diese Unternehmen ihre Chancen in den Zielländern sondieren und den Markteintritt in einem geschützten Rahmen wagen. Je nach den Entwicklungs- und Wachstumspotenzialen werden die Reisen und Messeteilnahmen von der nordrhein-westfälischen Landesregierung politisch begleitet.

Breites Angebot – nah am Bedarf der Unternehmen

„Eine Messebeteiligung lohnt sich für Firmen, die jetzt in einen Markt einsteigen oder bestehende Aktivitäten ausbauen wollen. Wer zunächst Chancen und Risiken im jeweiligen Land erkunden will, kann das am besten auf einer Unternehmerreise“, rät Almut Schmitz, Geschäftsführerin von NRW.International.

Die Gesellschaft koordiniert die Außenwirtschaftsförderung des Landes NRW und arbeitet dabei eng mit dem NRW-Wirtschaftsministerium, den Kammern, Clustern, Verbänden und weiteren Landesinitiativen zusammen. Gemeinsam mit diesen Organisationen und Initiativen wird auch das jährliche Programm erarbeitet und umgesetzt.

Grenzenlose Möglichkeiten quer durch alle Kontinente und Branchen

Knapp 40 Messebeteiligungen im Ausland und Unternehmerreisen stehen für 2017 auf dem Programm. Fast die Hälfte davon führt ins europäische Ausland, die Türkei und die GUS-Staaten, acht auf den amerikanischen Kontinent, sieben nach Afrika und in den Nahen und Mittleren Osten sowie drei in den asiatisch-pazifischen Raum. Hinzu kommen Messen im Rahmen des sogenannten Kleingruppenförderprogramms und internationale Kooperationsveranstaltungen, die NRW.International im Verbund von NRW.Europa mit veranstaltet.

NRW.Europa gehört als Teil des „Enterprise Europe Network“ zum weltweit größten Beratungsnetzwerk der Europäischen Union mit über 600 Partnerorganisationen in rund 55 Ländern – dadurch eröffnen sich den NRW-Unternehmen zusätzliche erfolgversprechende Möglichkeiten, internationale Geschäftspartner zu finden.“

Starthilfe für internationalen Erfolg

Schmitz: „Viele Unternehmen, die bereits mit der nordrhein-westfälischen Außenwirtschaftsförderung und NRW.International im Ausland waren, bestätigen uns immer wieder, wie wichtig diese Unterstützung für sie war, dass sie ohne diese Starthilfe den Schritt ins Ausland nicht gewagt hätten und die Umsetzung oft nicht so leicht – und erfolgreich – geschafft hätten.“