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Basketball: 2. Regionalliga

LippeBaskets brechen durch statt ein

Werne Die LippeBaskets Werne konnten am Samstag gegen die TSVE Dolphins Bielefeld einen souveränen 86:57-Sieg einfahren (29:18, 20:18, 16:15, 21:6). Endlich konnte das Team in der 2. Basketball-Regionalliga beweisen, dass es über vier volle Viertel dominieren kann.

LippeBaskets brechen durch statt ein

Auch wenn der knapp zehn Zentimeter längere Ibrahim Ndoye hier gewinnt: Yannick Brüggemann machte einen guten Job gegen den Bielefelder. Foto: Michalski

Nachdem die LippeBaskets in dieser Saison oft im letzten Viertel einbrachen, sollten Kapitän Frederic Meinert und Co. dieses Mal über 40 Minuten eine starke Leistung zeigen. Lukas Wiedey und Lukas Mersch sorgten für eine schnelle 7:2-Führung nach zwei Minuten. In der Folge fand Meinert seinen Wurfrhythmus und besorgte zwei erfolgreiche Drei-Punkt-Würfe. Neben der starken Offensive im ersten Viertel zeigten die LippeBaskets auch eine gute Defensivleistung und ließen nur wenige Punkte zu.

Interessant war das Duell der beiden Center Yannick Brüggemann und Ibrahim Ndoye. Ndoye, Topangreifer der Gäste, war mit seinen 2,06 Meter deutlich größer als der 1,97 Meter lange Brüggemann. Trotzdem konnte der Werner das Reboundduell für sich entscheiden und gab der Werner Mannschaft viel Sicherheit. „Yannick hatte mit Ndoye einen starken Gegenspieler, der im körperlich überlegen war. Das hat er super gemacht“, sagte Henke. Brüggemann musste später vom Feld, knickte um. „Wir hoffen, dass er sich nicht schwerer verletzt hat“, so sein Coach.

Mit einer deutlichen 49:36-Führung gingen die Werner in die Halbzeit. Dieses Mal schafften sie es auch danach, die Ordnung zu bewahren und nicht in Hektik zu verfallen. „Wir haben es endlich geschafft, gut anzufangen und das Spiel auch gut zu Ende zu bringen“, sagte Henke. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten führten die LippeBaskets deutlich mit 65:51. Die Führung wurde souverän verwaltet und in der zweiten Hälfte des letzten Viertels ausgebaut, sodass der Vorsprung immer deutlicher wurde. Den Bielefeldern gelang im abschließenden Viertel nichts mehr, während die Werner nach Belieben trafen.

Debüt für Brinkmann

Sein Debüt in der ersten Herrenmannschaft gab Nils Brinkmann. In den letzten zwei Minuten stand er zusammen mit Louis Barkowski auf dem Feld. Brinkmann gelang sogar fast der erste Korb im ersten Einsatz. Den Schlusspunkt im Spiel setzte Lukas Mersch, der seine gute Leistung und 14 Punkte mit einem Korbleger in den letzten Sekunden krönte und zum 86:57-Endstand traf. „Werne hat aggressiver und kämpferischer gespielt. Sie haben mit Herz und Seele gespielt und verdient gewonnen“, musste Bielfelds Coach Illijas Masnic zugeben. „Das Spiel bringt hoffentlich einen Lerneffekt mit sich, da wir konsequent bis zum Ende gespielt haben“, sagte LBW-Coach Henke.

LBW: Wiedey (6), Tilkiaridis, Cramer (16/1), Keilinghaus (2), Mersch (14/1), Meinert (19/5), König (3), Rupprecht (10), Barkowski, Küper (10), Brinkmann, Brüggemann (6)

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