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Planung am Breul

Aldi mit zweitem Anlauf

Stadtlohn Der Weg für den Neubau des Aldi-Marktes am Breul war nicht einfach. Die Nachbarn befürchteten schon Anfang des Jahres Lärm und Verschattung. Jetzt aber scheinen alle Hindernisse ausgeräumt.

Aldi mit zweitem Anlauf

So soll der Aldi am Breul aussehen.

Größer, heller, moderner, so erklärte der Investor Dr. Steven Engler am Dienstagabend im Bauausschuss, soll der neue Aldi werden. So könne der Discountmarkt für Kunden attraktiver und für die Logistik zukunftsfähig werden. Die ersten Pläne allerdings alarmierten Anfang dieses Jahres die Nachbarn am Berkelbogen, Sie befürchten nicht nur Lärmbelästigungen durch den Anlieferverkehr und Lüftungsanlagen, sondern auch eine bedrängende und lichtraubende Wirkung durch den neuen Markt, der näher an ihre Grundstücksgrenze rücken soll.

Nach mehreren Beratungen im Bauausschuss sowie in einer Anwohnerversammlung erklärte der Architekt Sascha Walenta am Dienstagabend: „Der Dialog mit den Bürgern war sehr konstruktiv. Wir haben eine Menge getan – auch wenn wir nicht alle Wünsche zu 100 Prozent erfüllen konnten.“

Änderungen vorgenommen

In der Tat sehen die Pläne nun ganz anders aus als noch vor einem Dreivierteljahr. Der neue Markt rückt von der Wohnbebauung weg, hin zur Straße Breul. Abgerissen werden dort ein älteres Wohnhaus und das Gebäude, in dem heute ein Friseur und die Sparkasse untergebracht sind. Zusätzlich zum Markt entsteht im Eckbereich Breul/Ginsterweg ein neues Gebäude für Bäcker, Friseur und Geldautomat. Die Aldi-Anlieferung, so Architekt Sascha Walenta, werde eingehaust, die Nachbarbelange in Bezug auf „Sicht und Licht“ seien voll erfüllt. Und die Lüftungsanlage sei „sehr, sehr leise“. Ein Grünstreifen trennt Markt und Wohnbebauung. Die Zufahrt zum Aldi-Markt erfolgt weiterhin über die Ginsterstraße.

„Der Weg war mühsam, jetzt ist die Planung gelungen“, urteilte Heinrich Ellers (CDU). „Die Anregungen haben Früchte getragen. Jetzt entsteht ein repräsentativer Stadteingang“, freute sich Ludger Brockherde (SPD) und Dr. Albert Daniels (FDP) sprach von einem „schönen Vorschlag, der uns gefällt“. Einstimmig leitete der Bauausschuss die für den Neubau notwendige Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes ein. Im Verfahren wird sich zeigen, ob die Nachbarn noch Bedenken gegen die Planungen haben.

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