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Viele Auswärtige

Kappesmarkt lockte wieder Tausende Besucher nach Raesfeld

Raesfeld Das Wochenende nach Allerheiligen ist bei Raesfeldern seit Jahrzehnten für den traditionellen Kappesmarkt reserviert. Mittlerweile ist der Markt aber auch bei Auswärtigen sehr beliebt und lockte laut Diana Brömmel zwischen 30.000 und 50.000 Menschen nach Raesfeld.

Kappesmarkt lockte wieder Tausende Besucher nach Raesfeld

Zwischen 30.000 und 50.000 Besuchern, schätzt Ortsmarketing-Leiterin Diana Brömmel, kamen am Wochenende zum Kappesmarkt nach Raesfeld. Foto: Michelle Hoffmann

Über den ganzen Ortskern erstreckte sich am Samstag und Sonntag der Markt, bei dem sich alles rund um den Kohl dreht. „An den 160 Ständen kann man alles finden, was mit Kohl zu tun, oder was man sonst so im Herbst braucht“, sagte Diana Brömmel, Vorsitzende vom Ortsmarketing. „Die örtlichen Geschäfte haben sich auf das Thema eingestellt, deshalb gibt es zum Beispiel Brot aus Kraut, Kraut-Baileys oder ungarischen Krautgulasch.“

Impressionen vom Kappesmarkt

Kraut und Kohl gab es am Wochenende ohne Ende
Der Heimatverein Büderich raspelt ganz frischen Krautsalat.
An dem Stand der Ungarischen Partnerschaft wurden eingelegte Spezialitäten verkauft
20 bis 50 Tausend Besucher lockte der Markt nach Raesfeld
Das FIlderkraut aus Echterdingen ist eine ganz besondere Spezialität.
Die Kappestaxen standen überall bereit und brachten schwere Einkäufe zu den Autos
An Stand von Familie Stegerhoff wurden Liköre und Marmeladen in allen Variationen verkauft
Beim Kappesmarkt drehte sich alles um das Kraut.

Auch Vertreter der Kohlpartnerschaften aus dem Vereinsring Echterdingen waren mit 600 Kilogramm Kohl und einigen Flaschen Schnaps nach Raesfeld angereist. „Unsere Kohlfreundschaft besteht jetzt schon seit über 20 Jahren, seitdem reisen wir zum Kappesmarkt nach Raesfeld und die Raesfelder besuchen uns bei unserem Fest“, sagte „Kohlbeauftragter“ Thomas Raupach. Vor sechs Jahren kam noch eine dritte Partnerschaft aus Ungarn hinzu. An dem Stand neben den Echterdingern verkaufte die Ungarin Katalin Szabados-Schiller mit ihrer Familie Eingelegtes aus eigenem Anbau, ungarische Wurst und Szegediner Gulasch mit Sauerkraut.

„Stimmung ist super“

„Seit fünf Jahren besuchen wir den Markt und freuen uns schon jedes Jahr immer drauf wiederzukommen. Die Stimmung ist super und es ist toll, was einem hier für eine Vielfältigkeit geboten wird“, schwärmte Wolfgang Elsenrath, der zusammen mit seiner Frau extra aus Oberhausen angereist war und vor allem den ungarischen Stand sehr zu schätzen weiß. „Die Familie ist einfach so nett und alles, was sie verkaufen, super lecker.“

Aber auch wer kein Krautfan ist, kam auf dem Kappesmarkt auf seine Kosten. An den zahlreichen Ständen war für jeden was dabei. Es gab Bonbons, Käse, Wurstspezialitäten, Holzarbeiten, Handwerkskunst, Selbstgenähtes und viele Essensstände. Und fast überall konnte man etwas probieren. So auch die Schnäpse am Stand der Familie Stegerhoff. Die Raesfelder sind schon seit den Anfängen des Marktes mit ihren Likören und Marmeladen vertreten. „Viele unserer Kunden sind hier auf dem Markt, deshalb hat sich das so eingebürgert, dass wir auch immer dabei sind. Und es sind auch Freundschaften mit den Partnergemeinden entstanden“, sagt Johannes Stegerhoff.

„Kappestaxen“

Für die Besucher, die mehr eingekauft haben, als sie tragen konnten, standen überall „Kappestaxen“ bereit. In schön dekorierten Bollerwagen chauffierten Kinder für kleines Geld die Einkäufe der Besucher zu den Autos.

Neben dem Essen und Verkaufsangebot, wurde den Besuchern am Wochenende auch noch ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten. Musik und Tanzgruppen sorgen auf dem Markt für gute Stimmung. Auf der Bühne wurden Raesfelder Spezialitäten und Einkaufsgutscheine verkauft, die am verkaufsoffenen Sonntag auch direkt eingelöst werden konnten. Am Samstagabend lud die Kappeskönigin zum großen Kappesball ein, wo ein großes Kappesbuffet angerichtet war. Hier konnten die Gäste dann in gemütlicher Runde bei guter Stimmung den Abend ausklingen lassen.

„Das Essen und die Stimmung sind gut, wir wüssten nicht, was man besser machen kann“, sagte Familie Schmid aus Essen und versprach, im nächsten Jahr wieder zu kommen. Und dann können sie sich auf ein ganz besonderes Fest freuen, verrät Diana Brömmel, „Für nächstes Jahr haben wir uns etwas ganz Tolles überlegt“.

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