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Stolpersteine geputzt

Alexanderschüler gedachten der Pogromopfer

Raesfeld Am 79. Jahrestag der Pogromnacht gedachten auch Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 B der Alexanderschule am Donnerstagmorgen der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Raesfeld.

Alexanderschüler gedachten der Pogromopfer

Schüler der Alexanderschule putzten die Stolpersteine, die an deportierte Juden aus Raesfeld erinnern. Foto: Cluse

Dabei wurden die 2012 verlegten „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig von den Schülern gereinigt, sodass die Namen der deportierten und ermordeten Raesfelderinnen und Raesfelder wieder gut lesbar sind.

Außerdem legten die Schüler Rosen nieder, stellten Kerzen sowohl an den Stolpersteinen im Gehweg vor ehemals jüdischen Häusern als auch an der Gedenkstele an der katholischen Kirche ab und verlasen die Namen der Opfer.

Im Gespräch mit Gerd Gutschow, einem der Initiatoren des Stolpersteinprojektes in Raesfeld, erfuhren die Schüler, dass sogar ein fünfjähriges Mädchen unter den Opfern aus Raesfeld ist (Juliana Eckstein, geboren 1937, deportiert 1942, ermordet in Auschwitz, wie auf dem Stolperstein zu lesen ist).

Begleitet wurde die Aktion von Uli Cluse (Schulsozialpädagoge) im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sowie Konrektorin Christine Dohmann, der Geschichtslehrerin der Klasse 10 B.

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