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Tatverdächtige wieder frei

Seepark-Überfall: Opfer drohen bleibende Schäden

LÜNEN-SÜD Die drei 17-Jährigen, die am Dienstag als Verdächtige des brutalen Überfalls am Seepark in Lünen festgenommen worden waren, sind wieder auf freiem Fuß. Zudem wurde bekannt: Der Mann, der einem Überfallopfer helfen wollte und dabei selbst angegriffen wurde, trägt wohl bleibende Schäden davon.

Seepark-Überfall: Opfer drohen bleibende Schäden

Am Seepark herrscht bei schönem Wetter viel Betrieb. Zuletzt soll es aber auch mehrere Überfälle gegeben haben.

Der Bergkamener (27) hatte bei dem Überfall am Seepark Ende August einem 20-Jährigen beistehen wollen, als dieser von den etwa 15 Tätern attackiert wurde. Der 27-Jährige war auf dem Fahrrad unterwegs, als Zeugen ihn baten, die Polizei zu rufen. Als er den Notruf wählten wollte, traten ihn die Täter regelrecht von seinem Rad. Der Bergkamener erlitt schwere Verletzungen, er musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Durch diesen brutalen Angriff drohen dem Mann nun bleibende Schäden. Das erklärte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch auf Anfrage.

Tatverdächtige 17-Jährige wieder freigelassen

Die drei 17-Jährigen, die am Dienstag festgenommen wurden und zur Tätergruppe gehören sollen, sind laut Polizei zunächst wieder auf freiem Fuß. Nach den Vernehmungen konnten sie die Lüner Wache noch am selben Tag wieder verlassen.

LÜNEN-SÜD Gut drei Wochen nach zwei schweren Raubüberfällen im Seepark in Lünen hat die Polizei drei Jugendliche festgenommen. Die 17-Jährigen seien tatverdächtig, hieß es von der Polizei. Vorher hatte es Durchsuchungen in zwei Wohnungen in Lünen gegeben.mehr...

Nach Rücksprache mit der Polizei hat die zuständige Staatsanwaltschaft Dortmund keine Vorführung beim Haftrichter angeregt, wie der Polizeisprecher gegenüber unserer Redaktion erklärte.

Tatvorwurf: Raub mit gefährlicher Körperverletzung

Bei den vernommenen Jugendlichen handelt es sich um drei Deutsche mit italienischen Wurzeln. Ihnen wird eine schwere Raubstraftat in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Ob die drei Verdächtigen Geständnisse abgelegt oder Mittäter verraten haben, wollte der Polizeisprecher aus taktischen Gründen nicht verraten.

Zur allgemeinen Sicherheitslage im Seepark hat indes die SPD-Fraktion eine Anfrage an den Ausschuss für Sicherheit und Ordnung gestellt, die bei der nächsten Sitzung am 20. September auf der Tagesordnung steht. Ob es dann Antworten geben wird und ob eine Stellungnahme des Sicherheitsdienstes inzwischen vorliegt, ist offen. Die Stadt will sich am Donnerstag zur Anfrage unserer Redaktion äußern. 

LÜNEN Nach dem brutalen Überfall einer Jugendgruppe auf zwei Männer im Seepark Horstmar am Samstagabend laufen die Ermittlungen der Polizei weiter. Indes prüft die Stadt Lünen, welche Konsequenzen der Vorfall haben wird und berät mit Experten, ob der Sicherheitsdienst vor Ort ausgeweitet wird.mehr...

Um einen Haftbefehl durchzusetzen, braucht es besondere Haftgründe:




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