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Wasserball

Niederlage trotz Zwei-Tore-Führung

Lünen Die Zweitliga-Wasserballer des SV Lünen dominieren in Krefeld lange, verlieren aber wegen eines schwachen Viertels. Das Problem seiner Mannschaft hat SVL-Trainer Olaf Bispinghoff erkannt.

Niederlage trotz Zwei-Tore-Führung

Der SV Lünen, hier mit Kevin Götze, hat am Sonntag beim SV Krefeld II eine knappe Niederlage kassiert. Foto: Foto: Günther Goldstein

So richtig rund läuft es bei den Zweitliga-Wasserballern des SV Lünen in dieser Saison noch nicht. Auch im zweiten Saisonspiel, dieses Mal auswärts beim SV Krefeld II, setzte es eine knappe Niederlage. Mit 6:8 (0:1, 3:1, 2:2, 1:4) hatte Lünen das Nachsehen, dominierte aber lange Zeit das Spiel.

In der torarmen Partie ging zunächst der Gastgeber in Front. Im ersten Viertel fiel lediglich ein Treffer. Andrij Kryshtal, der am Sonntag doppelt erfolgreich war, traf zur Krefelder Führung. Das zweite Viertel lief für die Lüner dann vor allem in der Offensive besser. Die Lüner münzten ihre Überlegenheit in eine 3:2-Führung um. Jannik Grochla und ein Doppelschlag von Kevin Götze sorgten für die zwischenzeitliche Führung der Lüner Wasserballer.

Offener Schlagabtausch

Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die Lüner ließen mehrfach gute Tormöglichkeiten liegen, führten allerdings auch mal mit 4:2 und 5:3. „Wir hatten Chancen für zwei Spiele, müssen mit Sicherheit noch fünf oder sechs Mal das Tor treffen“, sagte SVL-Trainer Olaf Bispinghoff am Sonntagabend.

Mit einer 5:4-Führung ging es in das Abschlussviertel, indem der Gastgeber aufdrehte. In dieser Phase leistete sich der SVL, der am Sonntag von Daniel Mennes auf das Spiel eingestellt wurde, zu viele Hinausstellungen. In Überzahl spielte der SV Krefeld II seinen Vorteil aus, traf zum Ausgleich. Die Lüner wollten mit dem möglichen Remis nicht leben, spielten weiter nach vorne. Das nutzten die Hausherren aus und trafen spät noch zum Sieg.

Entspannter Trainer

Nach zwei Partien stehen die Lüner mit null Zählern auf Rang neun der Tabelle. Für Trainer Bispinghoff jedoch kein Grund zur Sorge: „Der Start war sicherlich unglücklich, aber noch mache ich mir keine Sorgen. Im Training werden wir an unseren Schwächen arbeiten müssen“, so der Lüner Trainer. Dazu zählte er vornehmlich die schlechte Chancenverwertung auf.

SVL: Koschmieder – A. Borgschulze (1), Mennes, T. Grochla, Bardmann, Harder, Muhlberg, J. Grochla (1), Feldmann, Götze (3), van der Voort (1), J. Borgschulze, Stähler

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