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Preise des 28. Lüner Kinofestes

„Lüdia“ für Kinofest-Sieger „Somewhere in Tonga“

Lünen Dass man auch mit kleinem Budget einen besonderen Film drehen kann, bewies Regisseur Florian Schewe. Sein Film „Somewhere in Tonga“, gedreht mit geringen finanziellen Mitteln, gewann beim 28. Kinofest die „Lüdia“.

„Lüdia“ für Kinofest-Sieger „Somewhere in Tonga“

Produzent Volker Heise (l.) und Filmkomponist Daniel Kaiser stellten ihren Film „Somewhere in Tonga“ vor. Foto: Günter Blaszczyk

Das Lüner Kinofest-Publikum ist immer für Überraschungen gut. Bei der 28. Auflage holte „Somewhere in Tonga“ von Florian Schewe, ein Film nach einer wahren Geschichte, gedreht mit kleinem Budget, die „Lüdia“, den mit 10.000 Euro dotierten Filmpreis der Stadt Lünen. Produzent Volker Heise und Filmkomponist Daniel Kaiser hatten den Film über einen Sozialarbeiter und einen schwer erziehbaren Jugendlichen in Lünen vorgestellt. Auch die Schülerjury 16+ vergab ihren Preis an den in der Südsee gedrehten Fernsehfilm.

Der Kinderfilmpreis „Rakete“ geht an „Das doppelte Lottchen“ von Lancelot von Naso. Auch bei den Kurzfilmen entschied das Publikum. Die „Erste Hilfe“ für kurze Kurzfilme gewann Katja Benrath für „Watu Wote – All of us“, der in diesem Jahr schon den Studenten-Oscar bekommen hatte. Die Komödie „Familienzuwachs“ von Teresa Hoerl erhielt den Preis „Erster Gang“ für mittlere Kurzfilme.

Der Schülerjury 10+ gefiel Andreas Dresens Neuverfilmung von „Timm Thaler“ am besten.

Weitere Preise gewannen: „Lomo – The Language of many others“ von Julia Langhoff (beste Filmmusik), „Die Körper der Astronauten“ von Alisa Berger (Drehbuchpreis), „Magical Mystery“ (Perle – Preis für Frauen in der Filmbranche), „Das Leben danach“ (RuhrPott, Leserjury unserer Zeitung) und „Zwei im falschen Film“ von Laura Lackmann (Berndt-Media-Preis für den besten Filmtitel).

An vier Tagen kamen 9500 Besucher in die knapp 60 Filme in der Lüner Cineworld. Zum Abschluss lief am Sonntagabend nach der Preisverleihung im Heinz-Hilpert-Theater Felix Randaus „Der Mann aus dem Eis“, das Drama um Ötzi, das vor 5300 Jahren spielt.

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