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SPD stichelt gegen neue Pläne

CDU will Gutachten für Sandstraße in Ascheberg

Ascheberg So richtig zufrieden ist man mit dem Ortskern von Ascheberg nicht. Deshalb will die CDU nun einen neuen Vorstoß für die Sandstraße wagen. Das passt der SPD überhaupt nicht – zumal sich angeblich gar nichts ändern würde.

CDU will Gutachten für Sandstraße in Ascheberg

Schon vor vier Jahren sollte die Sandstraße in Ascheberg durch kleinere Maßnahmen verkehrssicherer gemacht werden. Unter anderem wurde Tempo 20 eingeführt.

Eng, ungemütlich, zugeparkt: In jüngerer Vergangenheit waren die Adjektive, mit denen Politiker die Sandstraße beschrieben, nicht unbedingt charmant. Die CDU möchte das nun ändern und schlägt dem Planungsausschuss (Dienstag, 28. November, 18 Uhr, Bürgerforum, Dieningstraße 7) vor, einen Gutachter einzuschalten.

Ziele seien eine „Verbesserung der Parksituation im Ortskern“ sowie eine Regelung, „bei der alle Verkehrsteilnehmer den mittleren Teil der Sandstraße gleichberechtigt benutzen dürfen“. Dabei möchte Fraktionschef Ludger Wobbe vor allem etwas für die „schwachen Verkehrsteilnehmer“ tun und nimmt die Dauerparker ins Visier: „Wo soll das Dauerparken uneingeschränkt möglich sein, wo sollte es beschränkt werden?“, gibt er eine Leitfrage in seinem Antrag vor. Über die Vorschläge des Gutachters soll dann wieder der Planungsausschuss beraten.

SPD will Fußgängerzone

Für die SPD ist der Vorstoß der Christdemokraten allerdings kein Änderungsvorschlag, sondern „einfach ein weiter so“, wie die Genossen in einer Mitteilung erklären. „Blumenkübel, Tempo 20, Parkverbote – die Liste der Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Situation in der Sandstraße ist bekannt und lang“, sagt der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Volker Brümmer. Und diese Maßnahmen müssten wohl „als Fehlversuche angesehen werden“, deren Liste die CDU nun verlängern wolle: „Wenn auch ein Gutachten ein richtiger Weg sein kann, so wird hier von der CDU-Fraktion mal wieder nur ein Teilbereich betrachtet, und dann auch noch das Ergebnis gleich mitbestellt.“

Der Alternativvorschlag der Genossen: Ein Teilbereich der Sandstraße wird zur Fußgängerzone, um dem „Wunsch vieler Menschen zu Fuß, auf dem Rad, mit dem Rollstuhl, in Café und Eisdiele, auf einem Spaziergang und mit dem Kinderwagen „nach mehr Sicherheit“ zu entsprechen. „Gleichzeitig würde durch diese Maßnahme – die Schaffung eines neuen positiven Erlebnisraumes – eine deutliche Aufwertung des Ortskerns erfolgen“, so Brümmer.

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