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Wird Paulus oder Franziskus Patron?

Hervester Gemeinden fusionieren 2018

Hervest Der Fusionstermin für die katholischen Kirchengemeinden Hervest steht. Die Patronatsfrage ist noch offen.

Hervester Gemeinden fusionieren 2018

St. Josef an der Burgsdorffstraße wird in der fusionierten Gemeinde die Pfarrkirche.

Zäh haben die drei Hervester Gemeinden St. Marien, St. Josef und St. Paulus jahrelang miteinander gerungen, doch nach weiteren Diskussionsrunden und dadurch bedingten zeitlichen Verzögerungen verkündeten Pfarrer August Hüsing und Pastoralreferent Kai Kaczikowski auf unsere Anfrage die „frohe Botschaft“: „Der Termin steht. Am 11. März 2018 werden die drei katholischen Hervester Kirchengemeinden fusionieren.“

Am Montagabend hatten sich noch einmal alle Vertreter aus Kirchenvorständen und Pfarreiräten der drei Gemeinden in St. Marien zusammengefunden, um die Stolpersteine, die das Weiterkommen auf dem gemeinsamen Weg behindern, zur Seite zu rollen. „Zwei konkrete Fragestellungen standen an“,erläutert Kai Kaczikowski: „Welche Kirche wird Pfarrkirche und wer wird Patron des neuen Konstruktes?“

Einstimmiges Votum

Mit einem einstimmigen Votum sprachen sich die Konferenzteilnehmer für St. Josef als Pfarrkirche aus. „St. Josef liegt genau in der Mitte und bietet mit den nahe beieinanderliegenden Familien- und Jugendzentrum, dem Pfarrbüro und der Kirche eine gute Infrastruktur“, erklärt Pfarrer August Hüsing. In der geheimen Abstimmung über den zukünftigen Patron der fusionierten Gemeinde lieferten sich St. Paulus und St. Franziskus ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

„Wir hatten uns im Vorfeld für diese beiden Möglichkeiten entschieden“, nennt Pfarrer Hüsing Argumente für diese Konstellation: Sammelt der Heilige Franziskus diejenigen hinter sich, die den Neuanfang mit einem neuen Patron besiegeln möchte, werfen die Befürworter des Heiligen Paulus in die Schale, dass dies schließlich der Name der ältesten Gemeinde in dem Dreierbunde sei. Da die Abstimmung kein eindeutiges Ergebnis ergab, wandert der „schwarze Peter“ nun nach Münster, dort muss der Bischof dem Spiel mit seinem Votum ein Ende setzen.

Wahlen verschoben

Die Genehmigung aus Münster, dass die Hervester Gemeinden wegen der Fusionsverzögerung nicht am Wochenende 11./12. November im Bistum Münster stattfindenden Pfarreiratswahlen teilnehmen, ist erteilt. „Wir haben eine Verlängerung geklärt“, möchten die Hervester den Pfarreirat nach der am 11. März 2018 geplanten Fusion, aber noch vor den Sommerferien 2018 wählen. Wann die Antwort aus Münster auf die Vereinbarungen und Voten in Hervest eintrifft, ist ungewiss. Pfarrer Hüsing überlegt derzeit, die Gemeinden in den Gottesdiensten am Sonntag (12.11.) zu informieren.

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