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Aktion "Aktiv vor Ort"

Eine Dachrinne für das Strommuseum

SCHERMBECK Dem Regen kann das kleinste Strommuseum der Welt nun besser trotzen. Am Montag wurde eine Regenrinne mit Fallrohr am Turm in Damm installiert.

Eine Dachrinne für das Strommuseum

Eine neue Entwässerungsanlage gab es gestern für das Dach des kleinsten Strommuseums der Welt in Damm.

Möglich wurde dies durch die Aktion der RWE „Aktiv vor Ort“, deren Projektleiter Michael Sonfeld gleichzeitig Vereinsmitglied des Turmvereins ist. Das Problem war bislang, das der Regen vom Dach einfach an den Turmwänden hinunter lief. Dort kam es an den Wänden immer mehr zu Grünbelägen. „Jetzt muss man seltener streichen“, freute sich Sonfeld über einen angenehmen Nebeneffekt. Hauptgrund für die Entwässerungs-Maßnahme waren allerdings die Fundamente, die vom Regenwasser unterspült wurden. Außerdem gelangte die Feuchtigkeit häufig auch durch die geöffnete Tür ins Museum. Bei größeren Regenmengen wurden außenstehende Besucher immer wieder nass. Sonfeld, Mitarbeiter von Westnetz, einer Tochter der RWE, konnte 2000 Euro für die nötigen Materialien aus dem Topf locker machen, mit dem der Energieversorger das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter in den Kommunen unterstützt.

Eigenleistung

Die Kosten, die über diesem Betrag lagen, „haben die Turmmitglieder in Eigenleistung erbracht“, sagte Hermann Göbel, Vorsitzender des Turmvereins. Gerüst und Hubwagen wurden von Vereinsmitgliedern gestellt, Alexander Ritter und Frank Zydeck von der Dachdeckerfirma Wischerhoff übernahmen die Montage der Regenrinne in zwölf Metern Höhe. Die Entwässerung erfolgt in den naheliegenden Graben. Eine solche Dachrinnen-Aktion sei die erste ihrer Art an den ehemaligen Stromtürmen, so Sonfeld. Ob noch weitere folgen, wisse er noch nicht. Derzeit seien an einigen Türmen „Insektenhotels“ geplant – für solche Naturschutzprojekte gebe es einen „Sonderbonus“. 

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