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Ab Sommer 2018

Altendorfer Straße für 15 Monate dicht

Altendorf-Ulfkotte Wenn Mitte des nächsten Jahres die Umgestaltungsarbeiten am Rapphofs Mühlenbach auf vollen Touren laufen, werden vor allem die Autofahrer in Altendorf-Ulfkotte auf eine harte Probe gestellt.

Altendorfer Straße für 15 Monate dicht

Die Brücke über den Rapphofs Mühlenbach (Altendorfer Straße) wird ab Sommer 2018 erneuert, die Straße dafür 15 Monate lang gesperrt.

Denn weil ab Sommer 2018 die Brücke über den Bachlauf neu gebaut wird, soll die Altendorfer Straße (L 601) zwischen dem Stadtteil und Marl-Frentrop dann für 15 Monate komplett für den Verkehr gesperrt werden. 

Belastung für den Ortsteil

„Es wird eine Belastung für den Ortsteil“, bedauert Michael Steinbach, Pressesprecher des Lippeverbandes (als Brückeneigentümer Träger der Maßnahme) auf unsere Anfrage. „Aber es ist an dieser Stelle leider aus Kostengründen nicht vertretbar, die alte Brücke zu nutzen und gleichzeitig im Parallelbetrieb eine neue Brücke zu bauen.“ Heißt: Landwirte und Pendler müssen dann zum Teil einen längeren Umweg über Polsum in Kauf nehmen – was bei der ersten Vorstellung der Planungen im letzten Dorstener Umwelt- und Planungsausschuss vor den Sommerferien bereits auf heftige Kritik seitens der Altendorfer Ausschuss-Mitglieder gestoßen war.

Brücke nicht marode

Steinbach erklärt, dass  die Brücke nicht etwa marode sei und deshalb erneuert würde. „Der Rapphofs Mühlenbach bekommt eine tiefere Sohle, damit er wieder vernünftig fließen kann.“ Die jetzige Brücke hätte nach dem Bachumbau „kein sicheres Fundament mehr“, begründet der Lippeverbands-Pressesprecher die Notwendigkeit des Brücken-Neubaus. Wenn die neue Brücke dann endlich fertig geworden ist, steht nach Worten von Michael Steinbach die nächste Baustelle an: „Nach einem Vierteljahr als Pufferzone wird die Brücke über den Rapphoffs Mühlenbach am Polsumer Weg erneuert.“

Auch diese Straße wird für längere Zeit gesperrt sein. „Das betrifft dann aber nur ein paar Landwirte dort“, so Steinbach. Wie berichtet, verfolgt der Umbau das Ziel, dem Rapphofs Mühlenbach wieder einen ungehinderten Abfluss zu verschaffen, nachdem das Gewässer durch Bergbaueinwirkungen teilweise abgesunken ist. Des Weiteren soll die Gewässersohle ein neues, gleichmäßiges Gefälle erhalten. Die Kosten übernimmt der Bergbau als Verursacher.

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