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Oldtimer-Rallye

15. Schermbeck-Classics: Donnern im Weseler Wald

SCHERMBECK Nein, diesmal war nicht Petrus für das Donnern verantwortlich, sondern Mustang, Cobra und Co. Auch amerikanische V8-Muscle-Cars und Rennsportlegenden gingen bei der 15. Schermbeck-Classics am Sonntag an den Start. Nicht Schnelligkeit und PS siegten dabei, sondern Wissen und Geschicklichkeit.

15. Schermbeck-Classics: Donnern im Weseler Wald

Taunus, Benz und Käfer in trauter Eintracht.

Wenn sie ihre Motoren starteten, war es mit der Ruhe in der grünen Idylle vorbei. Aber so lieben es die Oldtimer-Freunde. „Wenn ich im Auto sitze und das Gaspedal trete, will ich spüren, wie es vibriert“, brachte es ein Fahrer auf den Punkt. 80 Teilnehmer versammelten sich auf Einladung der Oldtimerfreunde Schermbeck mit ihren klassischen Gefährten am Sonntagmorgen am Lühlerheim im Weseler Wald. 79 von ihnen waren auf vier Rädern unterwegs und einer auf zweien: Willy Hüttemann ist mit seinem BMW-Motorrad von 1974 bei jeder Schermbeck-Classic dabei.

Ab 9.30 Uhr schaltete die Startampel in regelmäßigen Abständen auf grün und schickte die Oldtimer-Fans auf die Reise. Die 160 Kilometer lange Strecke führte sie auf Nebenstraßen durch den Weseler und Borkener Kreis. „Wir haben ein paar ’Fallen‘ auf der Strecke eingebaut“, grinste Planer Heinrich Behma. Bei den sogenannten ’stummen Kontrollen‘ sollten Zahlen notiert werden, die in Fahrtrichtung rechts am Fahrbahnrand standen. „Wir haben aber auch Zahlen links aufgestellt. Sie zu notieren ist ein Fehler.“

Bei den Wertungsprüfungen ging es unter anderem um Erste Hilfe, das Schätzen von Gewichten und das Erkennen von Automarken. Letzteres wurde den Teilnehmer nicht leicht gemacht, denn es galt einen, in sehr kleinen Stückzahlen hergestellten, brasilianischen Sportwagen namens ’Puma‘ zu identifizieren.

15. Schermbeck-Classics

Das Mercedes-SL-Team-Östrich ging mit drei Fahrzeugen an den Start, darunter ein sehr seltener amerikanischer SL.
Donnern im Weseler Wald: V8-Boliden ließen ihre Muskeln spielen.
Taunus, Benz und Käfer in trauter Eintracht.
Renner aus Zuffenhausen waren bei den Oldtimer-Freunden sehr beliebt.
Kein Kommentar - ging im Husten unter.
Verführerische Rundungen auch von hinten: Die Cobra aus der amerikanischen Rennsportschmiede Shelby.
Wo sind auf der Strecke die Tankstellen? Ein Spritsparer ist diese V8-Legende Mustang Mach 1 sicherlich nicht.
Dieser Morgan, Baujahr 1937, zog die Blicke auf sich.
Startvorbereitungen am BMW 'Barockengel'.
Vor dem Start wurde noch geschraubt.
83 Jahre alt und kein bißchen leise: Der älteste Teilnehmer war dieser Buick Roadster aus dem Jahr 1929.
Eine britische Schönheit: Der Jaguar E-Type.
Klassische Kleidung, passend zum klassischen Fahrzeug.
Als es Opel noch gut ging: Der Ascona.
Da nicht Schnelligkeit, sondern Geschicklichkeit und Wissen gewertet wurden, hatten auch die Kleinen eine gute Chance.

Dieser stand live am Prüfpunkt. Die Sieger wurden in vier Klassen ermittelt und einer von ihnen als Gesamtsieger gekührt. Nicht Schnelligkeit und PS siegten, sondern Wissen und Geschicklichkeit. Ziel und Ort der Siegerehrung war am Nachmittag wieder das Lühlerheim.

Die Schermbeck-Classic war, wie in den Jahren zuvor, eine Schau historischen Automobilbaus. Sie lebten wieder - DKW, Käfer, Ascona, Admiral, Taunus, Jaguar, Triumph, Mustang. Erinnerungen an die gute alte Zeit wurden wieder wach. „Damals hatten die Autos noch echten Charakter“, meinte ein Fan. „Heute ist das nur noch ein Einheitsbrei aus dem Windkanal.“ … und wirklich: Wenn man sie so sah, konnte man sich dem Charme nicht entziehen.

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