Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Der Kommentar

Naivität des BVB wird beim 1:3 eiskalt bestraft

LONDON Wembley bringt dem BVB kein Glück. Wie schon beim 1:2 im deutschen Finale 2013 kassierte Borussia Dortmund eine Niederlage in Englands Fußballtempel. Nach dem 1:3 gegen Tottenham Hotspur entbrannten die Diskussionen darüber, wie sehr sich die Schwarzgelben diese Niederlage selber zuzuschreiben hatten.

Trotz Jarmolenko-Traumtor - Dortmund kommt bei Tottenham unter die Räder#SkyCL#THFCBVBpic.twitter.com/36jkYZDkNe

Im fremden Stadion nach fünf Minuten ein Kontertor zu kassieren - da darf die Frage erlaubt sein, ob das aggressive Pressing und die hohe Positionierung auf dem Feld immer das richtige Mittel ist. Tottenham nutzte die vielen Freiräume in der Dortmunder Hälfte im gesamten Spielverlauf gnadenlos aus.

Naivität in der Spielanlage

Unstrittig ist: Gibt Schiedsrichter Gianluca Rocchi das reguläre 2:2, hätte die Partie wohl einen anderen Verlauf genommen. Doch eine gewisse Naivität in der Spielanlage und auch in den direkten Zweikämpfen vor allen Gegentoren kann schwer dem Unparteiischen zur Last gelegt werden. Das wird bestraft, in der Champions League allemal.

Rückschläge wie die Niederlage gegen Tottenham sind wohl Teil des Entwicklungsprozesses. Spiele mit Gegentoren würden kommen, hatte Bosz bereits vor dem Spiel bei den Spurs angekündigt. Dass er so bald und so schonungslos bestätigt würde, dürfte ihn jedoch auch enttäuscht haben. An seinem Credo vom ultra-offensiven Verteidigen wird er trotzdem festhalten.

Hochrisiko-Variante

Die nächsten Spiele müssen zeigen, ob die Mannschaft in der Lage ist, diese Hochrisiko-Variante auch in Partien gegen starke Mannschaften erfolgreich durchzuziehen.

LONDON In den Reihen von Borussia Dortmund überwog natürlich die Enttäuschung über das 1:3 bei den Tottenham Hotspur. Mittelfeldspieler Nuri Sahin fand positive wie negative Aspekte - und klare Worte in Richtung des Schiedsrichers, von dem er sich benachteiligt fühlte.mehr...

LONDON/DORTMUND In der Liga noch ohne ein einziges Gegentor, präsentierte sich die BVB-Defensive gegen Tottenham löchrig wie ein Schweizer Käse. Nicht nur Torhüter Roman Bürki sah bei den beiden schnellen Gegentreffern in der Anfangsphase schlecht aus. Die entscheidenden Dinge liefen im Wembley-Stadion gegen den BVB. Die Borussen in der Einzelkritik.mehr...

LONDON Krasse Abwehrfehler haben Borussia Dortmund einen Fehlstart in die Champions League beschert. Beim hochintensiven 1:3 (1:2) gegen die Tottenham Hotspur haderte der BVB am Mittwochabend in Wembley auch mit einer klaren Fehlentscheidung.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

DORTMUND Ziemlich genau zwölf Stunden nach der 1:2 (1:0)-Pleite in der Champions League gegen Tottenham Hotspur startete für Borussia Dortmund am Mittwochmorgen um 10.30 Uhr die Vorbereitung auf das Revierderby gegen den FC Schalke 04 am Samstag. Dabei konnten die rund 250 Zuschauer, die sich das öffentliche Training in Brackel ansahen, einen Rückkehrer begrüßen. Eine weitere gute Nachricht gab es von BVB-Keeper Roman Bürki.mehr...

DORTMUND BVB-Kapitän Marcel Schmelzer findet deutliche Worte nach dem 1:2 gegen Tottenham. Während er die Leistung in der ersten Hälfte lobt, gefällt ihm die Reaktion nach dem 1:1 überhaupt nicht.mehr...

DORTMUND Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie könnte ausgerechnet der FC Schalke 04 Schicksal spielen für BVB-Trainer Peter Bosz. Der Niederländer hofft hingegen auf die heilende Wirkung eines Derbysiegs.mehr...