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Drittelbilanz in der Bundesliga

BVB-Mittelfeld erst berauschend, dann ideenlos

DORTMUND Der Konkurrenzkampf im Mittelfeld des BVB ist enorm. Wenn man Jadon Sancho und Raphael Guerreiro als Alternativen hinzuzählt, kämpfen neun Spieler um drei Plätze im Dortmunder Mittelblock, der in der Regel aus einem Sechser und zwei Achtern besteht. Am Anfang der Saison sprühte das BVB-Mittelfeld nur so vor Spielfreude, zuletzt allerdings präsentierte es sich ideenloser als der Friseur von Dieter Hecking. Ein Überblick.

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Nuri Sahin: Der Sechser spielt unter BVB-Trainer Peter Bosz wieder eine Hauptrolle bei Borussia Dortmund. 1028 von möglichen 1620 Pflichtspielminuten hat der Türke in dieser Saison bislang gesammelt. Das ist jetzt schon mehr als doppelt so viel wie in der Vorsaison. Zu Saisonbeginn überzeugte er vollends, in den vergangenen Wochen dann wie der gesamte BVB weniger. Nach der Länderspielpause werden die Karten auf der Sechs neu gemischt. Der Konkurrenzkampf mit Julian Weigl ist spätestens jetzt in vollem Gange.

dpa

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Mario Götze: Der WM-Held von 2014 kann nach der Diagnose Stoffwechselerkrankung wieder Fußball spielen, das ist die wichtigste Erkenntnis dieser Saison. Unter Bosz spielt Götze auf der Achterposition und lässt immer wieder seine große Klasse aufblitzen, allerdings die Torgefahr früherer Tage noch gänzlich vermissen. Vier Torvorlagen sind wettbewerbsübergreifend ein ordentlicher Wert, null erzielte Treffer sind zu wenig für seine Qualität.

dpa

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Julian Weigl: Einer von Tuchels Lieblingsschülern muss sich unter Bosz neu beweisen. Nach überstandenem Knöchelbruch durfte er gegen Nikosia und die Bayern zuletzt zweimal von Beginn an ran. Es fehlt noch ein bisschen auf dem Weg zurück zu alter Stärke, aber Weigl ist auf dem Weg. Seine Ballsicherheit wird dem BVB mittelfristig helfen.

dpa

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Gonzalo Castro: Ein Tor im Pokal, zwei Assists in der Bundesliga und eine weitere Vorlage in der Champions League – die Zahlen spiegeln den bisherigen Saisonverlauf Castros ganz gut wider. Nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Der 30-Jährige, der schon 349 Bundesligaspiele auf dem Buckel hat, überzeugt immer mal wieder, aber nicht konstant genug.

dpa

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Mahmoud Dahoud: Der Neuzugang, der für zwölf Millionen Euro aus Gladbach kam, steckt immer noch in der Findungsphase beim BVB. Gegen Köln (5:0) und Gladbach (6:1) deutete er seine Qualität in der Offensive an, bewies allerdings auch schon häufiger in dieser Saison, dass er noch Probleme in der Rückwärtsbewegung hat.

dpa

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Shinji Kagawa: Der Japaner brauchte lange, um nach seiner Schulterverletzung im Sommer wieder Fahrt aufzunehmen. Zeigte sich zuletzt trotz der schwachen Ergebnisse in Champions League und Bundesliga allerdings verbessert und könnte der benötigte Kreativitätslieferant für das zuletzt berechenbare BVB-Spiel werden.

dpa

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Sebastian Rode: 45 Minuten durfte Rode hoffen, dass sein zweites BVB-Jahr besser werden würde als sein erstes. 45 Minuten im Supercup (6:7 n.E.), in denen er andeutete, dass er dem BVB helfen kann. Seitdem setzt ihn ein Muskelfaserriss und eine Stressreaktion des Knochens außer Gefecht. Es bleibt kompliziert.

dpa

20171105-BVB-Training-di12

Jadon Sancho: Zwei Kurzeinsätze stehen in der Bundesliga bislang zu Buche für das 17-jährige Talent aus England. In der Youth League deutete er sein Potenzial mit zwei Toren in drei Spielen für die U19 des BVB bereits an.

Guido Kirchner

sport-guerreiro

Raphael Guerreiro: Bosz glaubt, „dass Raphael beides spielen kann“. Also sowohl Linksverteidiger als auch weiter vorne. Gegen Nikosia bei seinem Startelf-Comeback unterstrich der Portugiese nicht nur wegen seines Tores, dass er dem BVB-Spiel gut tut. Egal auf welcher Position.

imago

Knapp ein Drittel der Bundesliga-Saison ist bereits gespielt. Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen beim BVB. Heute im zweiten Teil: das Mittelfeld.

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Nuri Sahin: Der Sechser spielt unter BVB-Trainer Peter Bosz wieder eine Hauptrolle bei Borussia Dortmund. 1028 von möglichen 1620 Pflichtspielminuten hat der Türke in dieser Saison bislang gesammelt. Das ist jetzt schon mehr als doppelt so viel wie in der Vorsaison. Zu Saisonbeginn überzeugte er vollends, in den vergangenen Wochen dann wie der gesamte BVB weniger. Nach der Länderspielpause werden die Karten auf der Sechs neu gemischt. Der Konkurrenzkampf mit Julian Weigl ist spätestens jetzt in vollem Gange.

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Mario Götze: Der WM-Held von 2014 kann nach der Diagnose Stoffwechselerkrankung wieder Fußball spielen, das ist die wichtigste Erkenntnis dieser Saison. Unter Bosz spielt Götze auf der Achterposition und lässt immer wieder seine große Klasse aufblitzen, allerdings die Torgefahr früherer Tage noch gänzlich vermissen. Vier Torvorlagen sind wettbewerbsübergreifend ein ordentlicher Wert, null erzielte Treffer sind zu wenig für seine Qualität.

dpa

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dpa

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Gonzalo Castro: Ein Tor im Pokal, zwei Assists in der Bundesliga und eine weitere Vorlage in der Champions League – die Zahlen spiegeln den bisherigen Saisonverlauf Castros ganz gut wider. Nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Der 30-Jährige, der schon 349 Bundesligaspiele auf dem Buckel hat, überzeugt immer mal wieder, aber nicht konstant genug.

dpa

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Mahmoud Dahoud: Der Neuzugang, der für zwölf Millionen Euro aus Gladbach kam, steckt immer noch in der Findungsphase beim BVB. Gegen Köln (5:0) und Gladbach (6:1) deutete er seine Qualität in der Offensive an, bewies allerdings auch schon häufiger in dieser Saison, dass er noch Probleme in der Rückwärtsbewegung hat.

dpa

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dpa

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Sebastian Rode: 45 Minuten durfte Rode hoffen, dass sein zweites BVB-Jahr besser werden würde als sein erstes. 45 Minuten im Supercup (6:7 n.E.), in denen er andeutete, dass er dem BVB helfen kann. Seitdem setzt ihn ein Muskelfaserriss und eine Stressreaktion des Knochens außer Gefecht. Es bleibt kompliziert.

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