Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Wo gibt es für Urlauber nach Hurrikans noch Einschränkungen?

Berlin. Die diesjährige Sturmsaison in der Karibik war eine der heftigsten der Geschichte. Vor allem die Hurrikans „Irma“ und „Maria“ brachten viel Zerstörung. Wie weit hat sich die Urlaubsregion davon inzwischen erholt?

Wo gibt es für Urlauber nach Hurrikans noch Einschränkungen?

Im September wurde Florida von Hurrikan „Irma“ verwüstet. Nun haben rund 70 Prozent der Unterkünfte wieder geöffnet. Doch abgeschlossen sind die Aufräumarbeiten noch nicht. Foto: Michael Donhauser/dpa/Archiv

Nach den schweren Hurrikans im Sommer 2017 sind an vielen Orten in der Karibik die Hotels und Flughäfen wieder in Betrieb. In einige Regionen werden Touristen jedoch noch für einige Zeit nicht reisen können. Eine Übersicht zum Stand Ende November:

- Florida: In den USA am schwersten getroffen wurden von Hurrikan „Irma“ die Florida Keys und Key West. Mittlerweile haben laut der Tourismusvertretung der Region zwar rund 70 Prozent der Unterkünfte wieder geöffnet, und auch ein Großteil der Attraktionen sei wieder in Betrieb. Vor allem im Bereich der mittleren Keys, zum Beispiel auf Islamorada und Marathon, dauerten die Aufräumarbeiten jedoch noch an. Einige Hotels dürften dort noch mehrere Monate geschlossen bleiben.

- Dominikanische Republik: Das für deutsche Touristen wichtigste Karibikziel ist von den Hurrikans 2017 weniger stark getroffen gewesen als andere Teile der Region. Laut Tui-Fernreisechefin Katharina Schirmbeck gebe es kaum noch sichtbare Schäden. Bereits zwei Wochen nach „Irma“ seien alle Hotels wieder buchbar gewesen.

- Kuba: Insbesondere an der Nordküste und auf den vorgelagerten Cayos-Inseln hatte „Irma“ große Schäden angerichtet. Mittlerweile sind laut dem Fremdenverkehrsamt und nach Aussagen von Reiseveranstaltern jedoch fast alle Hotels wieder in Betrieb.

- Antigua, Martinique, Guadeloupe und Bahamas: Hier gibt es keine Einschränkungen für Touristen.

- Kleine Antillen: Die Lage unterscheidet sich Schirmbeck zufolge von Insel zu Insel sehr stark. Besonders St. Martin war betroffen. Dort werde die touristische Infrastruktur wohl erst im Herbst 2018 wieder komplett hergestellt sein. Bis dahin ist Urlaub auf der Insel zum Beispiel bei Tui auch nicht buchbar. Die Virgin Islands, Anguilla und Dominica seien dagegen ab der Sommersaison 2018 wieder buchbar. Laut dem Touristboard Anguilla ist die Insel bei anderen Veranstaltern bereits jetzt wieder buchbar.

- Puerto Rico: Wie das Fremdenverkehrsamt der zu den USA gehörenden Insel mitteilte, haben mittlerweile der internationale Flughafen, rund 100 Hotels und einige Touristenattraktionen wieder geöffnet. Die Tui bringt im Sommer 2018 wieder Urlauber auf die Insel.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Stonehenge. Stonehenge ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch ein spiritueller Ort. Bei Ereignissen wie der Wintersonnenwende wird das besonders deutlich - eine Herausforderung für die Organisatoren.mehr...

Berlin. Kurz vor Weihnachten geht Niki pleite, von einem Tag auf den anderen steht die gesamte Flotte still. Für Urlauber bedeutet das Chaos. Wie ist die Rechtslage? Worauf können Niki-Kunden hoffen?mehr...

Gute Nachrichten für Reisende: Viele Fluglinien erweitern ihre Angebote und steuern neue Ziele an. Dabei rückt unter anderem der Osten Europas mehr in den Mittelpunkt.mehr...