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Walther nur Siebter beim Zweierbob-Weltcup

Whistler. Die Übersee-Weltcups haben es gezeigt, die deutschen Bobpiloten haben bis Olympia noch viel Arbeit. Vor allem Doppelweltmeister Friedrich wartet nun schon seit drei Rennen auf einen Podiumsplatz. Viererbob-Weltmeister Lochner verpasste sogar den zweiten Lauf.

Walther nur Siebter beim Zweierbob-Weltcup

Nico Walther kam in Whistler nur auf den siebten Platz. Foto: Peter Morgan

Beim Zweierbob-Weltcup auf der Hochgeschwindigkeitspiste in Whistler haben die deutschen Piloten das Podest deutlich verfehlt.

Einzig Nico Walther, der bereits das Auftaktrennen in Lake Placid gewann, konnte mit Platz sieben - zeitgleich mit dem Kanadier Nick Poloniato - sein Leistungspotenzial abrufen. Mit Anschieber Alexander Rödiger hatte er nach zwei Läufen 0,36 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Kanadier Chris Spring. Zweiter wurde dessen Landsmann Justin Kripps vor dem Letten Oskars Melbardis.

„Im ersten Lauf hatten wir einen Fahrfehler in der Kurve sechs, sehr ärgerlich, denn der zweite Lauf war gut, da hätten wir um das Podest mitkämpfen können“, sagte Walther. Zweierbob-Weltmeister und Vorjahressieger Francesco Friedrich kam mit Thorsten Margis auf Rang 13, zeitgleich mit dem Briten Bradley Hall. Nach einem verpatzten ersten Lauf schaffte der viermalige Champion im kleinen Schlitten als 19. gerade so die Qualifikation für den zweiten Durchgang.

Diese verpasste Viererbob-Weltmeister Johannes Lochner. Der Berchtesgadener landete mit Christian Rasp auf der Bremse nur auf Platz 21 und verfolgte den zweiten Lauf als Zuschauer. Im Gesamtweltcup liegt er nur auf Rang 14, Friedrich ist nur Zehnter. Da die Platzierungen für die Startreihenfolge bei Olympia wichtig ist, benötigen beide nun vordere Platzierungen bei den noch fünf Weltcups in Europa. Walther liegt auf Platz drei.

Bei den Frauen kam Mariama Jamanka auf Rang vier gefahren. Mit Anschieberin Sarah Noll verpasste die Europameisterin aus Oberhof das Podium um 18 Hundertstelsekunden. „Ich mache jetzt gerade drei Kreuze, dass wir hier durch sind. Vor allem auch mit Stephanie, die direkt vor uns hier gestürzt ist. Da ist man froh, dass man mit dem vierten Platz hier aufhören kann“, sagte Jamanka.

Den Sieg sicherte sich die kanadische Olympiasiegerin Kaillie Humphries vor den beiden US-Pilotinnen Jamie Greubel Poser und Elana Meyers Taylor. Anna Köhler aus Winterberg kam mit Franziska Glahn-Fritz auf Rang 14. Stephanie Schneider aus Oberbärenburg stürzte und landete mit Ann-Christin Strack auf Platz 20.

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