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Thyssenkrupp stark im laufenden Geschäft

Essen. Eine starke Nachfrage in der Autozuliefer-Sparte und nach Aufzügen sowie höhere Stahlpreise haben dem Industriekonzern Thyssenkrupp ein besseres Ergebnis im laufenden Geschäft eingebracht. Unterm Strich belasteten im vergangenen Jahr (Ende September) jedoch Altlasten - und die Fusion mit Tata stößt weiterhin auf Kritik.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg zuletzt um fast ein Drittel auf 1,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Essen berichtete. Insgesamt stand fürs abgeschlossene Geschäftsjahr allerdings ein Nettoverlust von 649 Millionen Euro in der Bilanz. Grund: die Abschreibung von 900 Millionen Euro auf das mittlerweile verkaufte brasilianische Stahlwerk. Die Auftragsbücher blieben 2016/17 derweil prall gefüllt: Die Eingänge neuer Bestellungen legten um 18 Prozent auf 44,3 Milliarden Euro zu.

Nun steht vor allem die geplante Zusammenlegung der europäischen Stahlaktivitäten mit der indischen Tata im Vordergrund. An dem Gemeinschaftsunternehmen wollen beide Partner 50 Prozent halten. Thyssenkrupp erwartet hieraus Einspareffekte von jährlich 400 bis 600 Millionen Euro. Der Essener Konzern hatte bislang angekündigt, dass 2000 der 27 000 Stellen im Stahlgeschäft wegfallen. Betriebsrat und IG Metall haben sich vehement gegen die Fusion ausgesprochen.

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