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„Sorry, aber...“: Wie man sich richtig entschuldigt

Weinheim. Keinem Menschen fällt eine Entschuldigung leicht. Nicht nur ein schlechtes Gewissen belastet einen, oft fehlen auch die richtigen Worte. Oft machen Menschen intuitiv zwei Fehler.

„Sorry, aber...“: Wie man sich richtig entschuldigt

Oft fällt eine Entschuldigung schwer. Viele überlegen, was man am besten sagt. Foto: Jens Kalaene/dpa

Der häufigste Fehler bei einer Bitte um Entschuldigung ist das Wörtchen „aber“ - zum Beispiel in einer Formulierung wie „Es tut mir leid, dass ich..., aber du hast ja auch....“

Das „Aber“ nimmt der Entschuldigungsbitte die Aufrichtigkeit - egal was anschließend kommt, erklärt die US-amerikanische Psychologin und Therapeutin Harriet Lerner. Beim Zuhörer wird solch eine Entschuldigung als Rechtfertigung verstanden.

Ein zweiter Fehler ist, sich für Gefühle zu entschuldigen, die man beim anderen ausgelöst hat. Denn wenn jemand zum Beispiel sagt: „Es tut mir leid, dass du auf der Party sauer warst, weil ich deine Erzählung korrigiert habe“, übernimmt derjenige keine Verantwortung für sein Handeln. Besser ist es dann zum Beispiel zu sagen: „Es tut mir leid, dass ich deine Geschichte korrigiert habe. Ich weiß, dass du das nicht magst. Das war nicht in Ordnung, ich verstehe das“.

Eine gute Entschuldigung hat das eigene Handeln im Fokus und nicht die Reaktion des anderen, erläutert Lerner in der Zeitschrift „Psychologie Heute“ (Ausgabe November 2017).

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