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Das Morgen-Update

Musikclub evakuiert, neue Star-Wars-Trilogie, Männer des Jahres

NRW In Köln hat die Polizei am Abend einen Musikclubgeräumt, Lucasfilm und Disney kündigen eine neue Star-Wars-Trilogie an. Angestrahlte Kühltürme, die „Männer des Jahres“, der Fußball-Klassiker gegen England und ein Prozess um sexuellen Missbrauch in einem Pflegeheim: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:Der Tag beginnt mit Wolken und Regen, die Schauer dauern bis zum Nachmittag an. Die Temperaturen erreichen maximal 12 Grad. In der Nacht kann es im Bergland sogar schneien.

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Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Die Die Polizei hat in Köln einen Musikclub evakuiert. Anlass war ein konkreter Hinweis auf eine möglicherweise geplante Schießerei. Etwa 180 Menschen hätten den Club verlassen müssen, es sei dann aber nichts Verdächtiges entdeckt worden, teilte die Polizei mit. In dem Club im Stadtteil Ehrenfeld sollte ein Konzert stattfinden. Der Veranstalter sagte es vorsichtshalber ab und schickte die Gäste fort.

  • Mit riesigen Projektionen am Kohlekraftwerk in Neurath (Rhein-Kreis Neuss) haben Greenpeace-Aktivisten für einen Kohleausstieg protestiert. Aus Licht zeichneten sie rund 30 Gesichter und den Spruch „Kohle zerstört unsere Zukunft“ in mehreren Sprachen auf die mehr als hundert Meter hohen Kühltürme. Anlass ist die derzeitige Klimaschutzkonferenz in Bonn.

  • Die Zahl der Geburtshilfestationen in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern ist in den vergangenen Jahren weiter gesunken. Zurzeit gebe es landesweit 150 Abteilungen, teilte das Gesundheitsministerium in Düsseldorf mit. Ende 2013 waren es noch 168, Anfang der 1990er Jahre noch 260. Allein in diesem Jahr haben sich laut Ministerium fünf Kliniken - meist aus Kostengründen - komplett von der Geburtshilfe verabschiedet: Das St. Vincenz Krankenhaus in Menden, das St. Walburga Krankenhaus in Meschede, das St. Willibrod-Spital in Emmerich, die Asklepios Klinik in Sankt Augustin und das St. Vinzenz Hospital in Köln.

  • Vier Menschen sind bei dem Zusammenstoß von zwei Autos in Dinslaken schwer verletzt worden. Ein 21-jähriger Autofahrer geriet am Donnerstagabend aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Auto einer 25-Jährigen zusammen, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Die Frau und der Mann sowie ihre jeweiligen Beifahrer wurden bei dem Aufprall schwer verletzt. Drei der vier Verletzten waren zunächst in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht.

  • Das US-Militär hat bei einem Luftangriff in Somalia nach eigenen Angaben mehrere Mitglieder der Terrormiliz Al-Shabaab getötet. Der Angriff sei etwa 160 Kilometer westlich der Hauptstadt Mogadischu erfolgt, teilte das US-Afrika-Kommando in Stuttgart mit. Die sunnitischen Extremisten von Al-Shabaab kämpfen seit Jahren um die Vorherrschaft in Somalia, um dort einen sogenannten Gottesstaat zu errichten. Sie führen immer wieder Angriffe und Anschläge in dem Staat am Horn von Afrika aus.

  • Regisseur Rian Johnson, der im Dezember „Star Wars: Die letzten Jedi“ in die Kinos bringt, wird eine neue Star-Wars-Trilogie entwickeln. Wie die Konzerne Lucasfilm und Disney mitteilten, soll Johnson als Autor und Regisseur völlig neue Charaktere schaffen, die in der bisherigen Saga noch nicht vorgekommen sind. Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy lobte Johnson als „kreative Kraft“ mit der Fähigkeit, „erstaunliche Dinge“ für eine neue Trilogie zu entwickeln.

  • Der Ukraine-Konflikt und die Annexion der Krim haben das Verhältnis zwischen Russland und Europa massiv verschlechtert - das spiegelt sich auch in den Köpfen der Menschen. Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung sind 44 Prozent der Russen, 41 Prozent der Deutschen und 38 Prozent der Polen der Meinung, Russland gehöre nicht zu Europa. 95 Prozent der Deutschen und 80 Prozent der Polen halten es für wichtig oder sehr wichtig, dass Russland und die EU sich in den kommenden Jahren politisch wieder annähern.

  • Der Umweltverband Greenpeace geht mit Blick auf die Sondierungen zunehmend auf Konfrontationskurs zu den Jamaika-Parteien. Dabei geht es um den Beitrag von Kohlekraftwerken zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes. In einem Aufgabenkatalog von Union, FDP und Grünen heißt es zu den Klimazielen bis 2050: „Beitrag der Kohle zur CO2 Reduzierung (50 Mio. Tonnen?)“. „Mit lächerlichen 50 Millionen Tonnen würden Kohlekraftwerke gerade die Hälfte des Nötigen zum Schutz des Klimas beisteuern“, sagte der Klimaexperte Tobias Münchmeyer.

  • Polizisten und andere Beschäftigte des öffentlichen Diensts stehen nach Gewerkschaftsangaben wegen steigender Mieten in Ballungsräumen immer öfter unter enormem Druck. „Wohnen in Großstädten ist für viele Polizisten unbezahlbar“, sagte der Vizechef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ernst Walter, der Deutschen Presse-Agentur. „Aber gerade dort werden unsere Kolleginnen und Kollegen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dringend gebraucht.“

  • Das Lifestyle-Magazo „GQ“ hat die „Männer des Jahres“ gekürt.Der Schauspieler und frühere kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger ist am Abend in Berlin für sein Lebenswerk geehrt worden. Für ihn sei es eine Ehre, dass er hier sei und die Auszeichnung kriege, sagte er vor Beginn der Gala in der Komischen Oper. So etwas könne nur einmal im Leben passieren, so der 70-Jährige. Als „Männer des Jahres“ ausgezeichnet wurden auch Fußballweltmeister Philipp Lahm, Schauspieler Matthias Schweighöfer, Sänger Mark Forster und Jazz-Musiker Gregory Porter.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Die Jamaika-Unterhändler ziehen in Berlin bei gleich mehreren Treffen Zwischenbilanz der bisherigen Koalitionssondierungen. Ob wie erwartet schon erste konkrete Ergebnisse präsentiert werden können, ist offen. Die Unterhändler von CDU, CSU, FDP und Grünen tagen in Gruppen unterschiedlicher Zusammensetzung.

  • Bei der Verkehrsministerkonferenz in Wolfsburg setzen die Vertreter von Bund und Ländern heute ihre Gespräche fort. Bei der Mobilität der Zukunft, einem der Haupthemen des Treffens, liegen die Vorstellungen weit auseinander. Die Länder fordern vom Bund höhere Investitionen, wie aus einem Beschlussvorschlag Hamburgs hervorgeht. Ein „nationales Investitionsprogramm Mobilität“ solle ein Volumen von jährlich fünf Milliarden Euro haben, sagte eine Sprecherin der Verkehrsbehörde in Hamburg.

  • Es ist das erste gemeinsame Museum der einstigen „Erbfeinde“ zum Ersten Weltkrieg. Deutschland und Frankreich weihen ein Erinnerungszentrum im Elsass ein. Dazu reisen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der französische Staatschef Emmanuel Macron zum einstigen Schlachtfeld am Vogesen-Gipfel Hartmannsweilerkopf.

  • Im Fußball-Klassiker gegen England peilt Bundestrainer Joachim Löw mit Weltmeister Deutschland den nächsten Rekord an. Gewinnt die deutsche Auswahl heute, wäre Löw der erste DFB-Coach mit drei Siegen im legendären Wembleystadion. Im vorletzten Länderspiel des Jahres soll dabei der Leipziger Marcel Halstenberg sein Debüt im deutschen Team geben. Die Rückkehrer Mario Götze und Ilkay Gündogan dürfen sich indes berechtigte Hoffnungen auf ein Comeback genau 360 Tage nach ihrem letzten Länderspiel machen.

  • Ein Bewohner eines Pflegeheims im niedersächsischen Nordenham soll zwei Frauen sexuell missbraucht haben. Der 50-Jährige muss sich ab heute vor dem Landgericht Oldenburg verantworten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten sexuellen Missbrauch widerstandsunfähiger Personen vor.

  • Zum Abschluss der jüngsten Brexit-Runde ziehen der EU-Unterhändler Michel Barnier und sein britischer Kollege David Davis eine Zwischenbilanz. Beide Seiten warten immer noch auf den ersten Durchbruch bei den seit knapp fünf Monaten laufenden Gesprächen über den EU-Austritt Großbritanniens 2019.

  • Beim Asien-Pazifik-Gipfel in Vietnam wird es entgegen den Erwartungen kein Zweiertreffen von US-Präsident Donald Trump mit Russlands Staatschef Wladimir Putin geben. Dies teilte eine Sprecherin des Weißen Hauses mit. „Was ein Treffen mit Putin angeht: Es gab niemals eine Bestätigung dafür“, sagte Sarah Sanders. „Und es wird keines geben, weil das mit den Zeitplänen beider Seiten in Konflikt steht.“ Trump und Putin würden sich aber „sehr wahrscheinlich“ während des Gipfels so sehen.

  • Siemens-Betriebsräte aus Berlin und Vertreter der IG Metall stellen eigene Konzepte für die Werke des Elektrokonzerns in der Hauptstadt vor. Es gebe „gute und wirtschaftliche Alternativen“ zu den Kürzungsplänen des Siemens-Vorstandes, hieß es bei der Gewerkschaft. Siemens will in einer Woche konkret bekanntgeben, wo Arbeitsplätze gestrichen und möglicherweise Standorte aufgegeben werden sollen.

  • Im dritten Anlauf versucht der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn, den Vorstand des Staatskonzerns wieder zu komplettieren. In der Sondersitzung des Kontrollgremiums um 10 Uhr in Berlin sollen drei Posten besetzt werden. Zwei davon sind seit dem Frühjahr vakant.

  • In der vietnamesischen Küstenstadt Da Nang beginnt am Freitag ein Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec). Bei der zweitägigen Konferenz sind unter anderem die Präsidenten der USA, Chinas und Russlands dabei, Donald Trump, Xi Jinping und Wladimir Putin. Am ersten Tag werden Grundsatzreden von Trump und Xi zur künftigen Zusammenarbeit in der Region erwartet

  • Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bestreitet drei Monate vor den Winterspielen in Pyeongchang einen wichtigen Olympia-Test. Beim Deutschland Cup in Augsburg trifft die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm zunächst auf Russland (19.30 Uhr). Weitere Gegner bei dem Vier-Nationen-Turnier sind am Samstag die Slowakei (16 Uhr) und am Sonntag die USA (16.45 Uhr/jeweils Sport1).

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...150 Jahren startete der Leipziger Verleger Anton Philipp Reclam seine „Universal-Bibliothek, eine Sammlung von Einzelausgaben allgemein beliebter Werke“, die preisgünstigen Reclam-Hefte.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Nicht alle Star-Wars-Fans sind begeistert von den immer neuen Epioden der Saga. Die Kritik in den Netzwerken bezieht sich häufig auf die immer kürzeren Abstände der Filme.

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