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Laura Georges: Abwehrchefin und Verbands-Generalsekretärin

Bielefeld. Die Abwehrchefin der französischen Fußball-Frauen ist ein Multitalent. Laura Georges, die im Länderspiel gegen Deutschland am Freitag in Bielefeld zum Aufgebot des WM-Gastgebers von 2019 gehört, ist seit März 2017 auch Generalsekretärin des Französischen Fußball-Verbands (FFF). Doch bevor die 33-Jährige als Funktionärin richtig durchstartet, will sie in zwei Jahren in ihrem Heimatland noch ihr viertes WM-Turnier bestreiten. Ihre aktive Karriere mit dem Titel zu krönen, wäre natürlich „ein Traum“.

Laura Georges: Abwehrchefin und Verbands-Generalsekretärin

Laura Georges (l) spielt den Ball. Foto: Andre Pichette/Archiv

Noch führt an Georges, deren Wurzeln auf der Karibik-Insel Guadeloupe liegen, in der Equipe Tricolore kein Weg vorbei. Auf die Erfahrung der 184-maligen Nationalspielerin, die seit 2013 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht und zuvor mit Lyon sechsmal französische Meisterin wurde, will Trainerin Corinne Diacre nicht verzichten. Nach der EM ernannte sie Georges auch zur Spielführerin.

Der frühere Nationalcoach Bruno Bini verpasste Georges, die ihr Studium für Marketing, Kommunikation und kommerzielle Strategien in Lyon abgeschlossen hat, einst den Spitznamen „Le Rock“ (Der Felsen). Georges sieht sich ganz gut charakterisiert: „Der Felsen steht als starkes Symbol für Solidität. Das beschreibt auch mentale Stärke: Ich verliere nie die Haltung und gebe niemals auf.“

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