Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Laschet zu Angriff in Altena: Entschiedener gegen Hetze

Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sieht nach dem Angriff auf den Bürgermeister von Altena Handlungsbedarf gegen Hetze im Netz. „Wir müssen vor allem denen, die Gewalt nicht persönlich ausüben, aber zur Gewalt aufrufen, die anonym im Netz hetzen, Fake-News verbreiten, das Zusammenleben von Menschen stören, entgegentreten“, sagte Laschet am Dienstag in Düsseldorf. Jeder, der so hetze oder bedrohe, müsse geächtet sein und möglichst dingfest gemacht werden.

Laschet zu Angriff in Altena: Entschiedener gegen Hetze

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Der Bürgermeister der sauerländischen Stadt Altena, Andreas Hollstein (CDU), war am Montagabend in einem Döner-Grill von einem 56-jährigen Mann angegriffen worden und hatte eine Schnittwunde am Hals erlitten. Der Mann soll seine Tat mit der Flüchtlingspolitik des Politikers gerechtfertigt haben. „Es ist verabscheuenswürdig, wenn Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, in dieser Weise attackiert werden.“

Der Ministerpräsident dankte den beiden Männern, die bei der Tat eingeschritten und womöglich Schlimmeres verhindert hatten. „Das ist Zivilcourage, in einem solchen Moment, wo jemand einem anderen ein Messer an den Hals hält, selbst einzugreifen und zu helfen.“

Nach Angaben des Ministerpräsidenten wolle Hollstein, der das Krankenhaus noch am selben Abend wieder verlassen konnte, weiterhin Bürgermeister von Altena bleiben. Ein Termin mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Altena solle nachgeholt werden. Dieser hatte seinen NRW-Besuch wegen der geplatzten Jamaika-Verhandlungen vergangene Woche abgesagt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bonn. Auf dem Weihnachtsmarkt in Rheinbach bei Bonn sind bei der Verpuffung einer Gasflasche zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Unfall habe sich am Freitagnachmittag in einem Crêpe-Stand ereignet, teilte die Polizei mit. Eine 50 Jahre alte Frau musste den Angaben zufolge mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein 60-jähriger Mann kam ebenfalls schwer verletzt in die Notaufnahme. Warum es zu der Verpuffung in dem Verkaufsstand kam, war bislang nicht bekannt. Das Amt für Arbeitsschutz ermittelt am Unfallort.mehr...

Mönchengladbach. Mit Schüssen aus einer Gaspistole soll ein Fernfahrer in Mönchengladbach auf den Wunsch eines Kollegen reagiert haben, seine Musik leiser zu stellen. Die 32 und 50 Jahre alten Trucker hatten ihre Lastwagen nebeneinander geparkt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Während der 50-Jährige in seiner Kabine schlafen wollte, war dem 32-Jährigen nach lauter Musik.mehr...

Hamburg. Der Paketdienst Hermes hat angekündigt, seine 400 Subunternehmer stärker zu kontrollieren. Ein bis Herbst 2018 angelegtes Programm prüfe laufend die Aufenthaltsberechtigungen von Mitarbeitern aus dem EU-Ausland, teilte das Hamburger Unternehmen am Freitag mit. Gegen einige Hermes-Servicepartner laufen Ermittlungen. Sie sollen Ausländer eingeschleust, Pässe gefälscht und gegen das Mindestlohngesetz verstoßen haben. Die Zusammenarbeit mit auffällig gewordenen Partnern wurde Hermes zufolge beendet. Der neue Maßnahmenkatalog sehe weiter vor, nur mit Subunternehmen zu arbeiten, die ihren Sitz in Deutschland haben. Weiter sollten jährliche Kontrollen hinsichtlich der Sozialstandards bei den Vertragspartnern verschärft werden. Hermes steht ebenso wie andere Paketdienste wegen der schlechten Bezahlung von Paketfahrern in der Kritik.mehr...