Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Kolumbiens Präsident räumt Probleme bei Friedensvertrag ein

Bogotá.

Ein Jahr nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der linken Guerillaorganisation Farc und der kolumbianischen Regierung hat Präsident Juan Manuel Santos Probleme bei der Umsetzung des Vertrags eingeräumt. Es gebe Verzögerungen, sagte er bei einem Treffen mit dem früheren Farc-Kommandeur Rodrigo Londoño. Die knapp 7000 ehemaligen Farc-Kämpfer haben die Waffen niedergelegt und der Gewalt abgeschworen. Künftig wollen sie als politische Partei für ihre Ziele eintreten. Allerdings hängen die Gesetze über die vereinbarte Sonderjustiz derzeit im Parlament fest.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Verbrennungen israelischer Flaggen auf Demonstrationen in Berlin scharf verurteilt. In einem Telefongespräch mit Israels Präsidenten Reuven Rivlin sprach Steinmeier von „zutiefst verstörenden Ausdrücken von Antisemitismus während einer Welle anti-israelischer Aktivitäten in Berlin im Laufe der vergangenen Woche“, das teilte Rivlins Büro in Jerusalem mit. „Solche Akte des Hasses und Rassismus' haben keinen Platz in Deutschland“, sagte Steinmeier demnach. In Berlin verurteilte das Abgeordnetenhaus Antisemitismus und Hass auf Israel.mehr...

Tel Aviv. Nach mehreren Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee die einzigen beiden, bereits streng kontrollierten Grenzübergänge in das Küstengebiet komplett geschlossen. Wann sie wieder geöffnet würden, sei unklar, sagte eine Sprecherin der Armee. Einer der Grenzübergänge dient der Einfuhr von Waren, über den anderen kommen Personen mit einer Einreisegenehmigung nach Israel. Ein führender palästinensischer Politiker verurteilte die Entscheidung scharf. Die Schließung verhindere die Einfuhr von Grundversorgungsmitteln für die Bevölkerung und die Wirtschaft.mehr...

Frankfurt/Main. Ein zu Unrecht abgeschobener afghanischer Flüchtling ist wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Haschmatullah F. landete an Bord eines Flugzeuges in Frankfurt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte die Abschiebung irrtümlich erlaubt, obwohl am Verwaltungsgericht Sigmaringen ein Eilantrag seines Anwalts dagegen anhängig war. Solche Anträge gewähren Schutz vor einer Abschiebung. Von Frankfurt aus will Haschmatullah F. nach Tübingen fahren, dort hatte er mehrere Monate gelebt.mehr...