Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Hariri will unter Bedingungen im Amt bleiben

Beirut.

Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri will sein Amt weiterführen, falls die Schiitenmiliz Hisbollah auf seine Forderungen eingeht. „Ich will als Premierminister bleiben“, sagte er dem französischen TV-Sender CNews. Er forderte, dass die an der libanesischen Einheitsregierung beteiligte Hisbollah sich nicht in andere arabische Länder einmischt: Er wolle die Neutralität des Libanon gegenüber allen Konflikten. Hariri hatte Anfang des Monats von Saudi-Arabien aus seinen Rücktritt angekündigt. Später vollzog er eine Kehrtwende und schob seinen Rücktritt auf.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Tübingen. Ein zu Unrecht abgeschobener afghanischer Flüchtling, der wegen eines Verfahrensfehlers zurückgeholt werden muss, ist auf dem Weg nach Deutschland. Er sei derzeit im Flugzeug, teilte Flüchtlingshelfer Andreas Linder mit. Der Flüchtling hatte in der deutschen Botschaft in Islamabad am Mittwoch ein Visum erhalten und sollte von Pakistan aus losfliegen. Er wird in Frankfurt am Main erwartet. Von dort aus wollte Haschmatullah F. nach Tübingen fahren, wo eine Pressekonferenz geplant war. Er hatte im Sommer mehrere Monate dort gelebt.mehr...

Gaza/Tel Aviv. Nach neuen Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat Israels Luftwaffe drei Militäreinrichtungen der dort herrschenden radikal-islamischen Hamas bombardiert. In der Nacht seien Ziele beschossen worden, die zum Training und als Waffenlager dienten, teilte das israelische Militär mit. Israel habe insgesamt zehn Luftangriffe gegen Hamas-Ziele geflogen, hieß es aus Gaza. Die jüngste Runde der Gewalt ist die schwerste Eskalation zwischen Israel und der Hamas seit dem Gaza-Krieg im Jahre 2014.mehr...

Berlin. Nach einem ersten Spitzengespräch hat sich die Union von Kanzlerin Angela Merkel für Regierungssondierungen mit der SPD ausgesprochen, aber de facto nur über eine große Koalition. „Die Vertreter von CDU und CSU haben deutlich gemacht, dass sie gemeinsam mit der SPD Sondierungen zur Bildung einer stabilen Regierung aufnehmen wollen“, teilten CDU/CSU und SPD nach dem zweieinhalbstündigen Gespräch in Berlin mit. Die SPD werde darüber morgen in ihren Gremien beraten und entscheiden, hieß es.mehr...