Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Grüne fordern Aufklärung über deutsches Glyphosat-Votum

Berlin.

Die Grünen fordern Aufklärung über das Zustandekommen des deutschen Votums für eine weitere Zulassung des Unkrautgifts Glyphosat in der EU. Die frühere Ressortchefin Renate Künast nannte es einen „ungeheuren Vorgang“, dass Bundesagrarminister Christian Schmidt ungeachtet der Ressortabstimmung in der Regierung zugestimmt habe. „Ich möchte wissen, ob das mit Wissen von Kanzlerin Angela Merkel passiert ist.“ Ansonsten müsse sie den Minister entlassen, sagte Künast der dpa. Die SPD lehnt eine Zulassung des Gifts wegen möglicher Krebsrisiken ab und wirft Schmidt „Vertrauensbruch“ vor.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Auf der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main fahren die Züge wieder. Gestern hatte die Deutsche Bahn die Trasse wegen des Wintereinbruchs gesperrt und die Fernverkehrszüge umgeleitet, damit sie mögliche witterungsbedingte Schäden beheben kann. Reisende mussten mit bis zu 40 Minuten Verspätung rechnen. Auf einigen Abschnitten gibt es immer noch Geschwindigkeitsbegrenzungen.mehr...

Brüssel. Die Außenminister der EU-Staaten treffen heute mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zusammen. Das geplante Gespräche in Brüssel soll anderthalb Stunden dauern. Die EU will Netanjahu davon überzeugen, trotz der jüngsten Entwicklungen wieder Friedensgespräche mit den Palästinensern aufzunehmen. Ziel sollte aus Sicht der Minister eine Zwei-Staaten-Lösung sein, bei der Jerusalem Hauptstadt beider Seiten sein kann. US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem einseitig als Hauptstadt Israels anerkannt.mehr...

Berlin. Die Zahl der befristet Beschäftigten in Deutschland hat innerhalb der vergangenen 20 Jahre um mehr als eine Million zugenommen - auf rund 2,8 Millionen im vergangenen Jahr. Das geht aus einer Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Sabine Zimmermann hervor. Berücksichtigt wurden alle abhängig Beschäftigten ab 25 Jahren. Jüngere Arbeitnehmer im Übergang von Schule oder Hochschule zum Arbeitsmarkt flossen nicht ein. Zimmermann forderte einen Stopp des „Befristungsirrsinns“.mehr...