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Flensburgs Handballer werfen sich an die Bundesliga-Spitze

Flensburg. Durch ein 29:24 über Magdeburg löst Flensburg die Füchse an der Spitze der Handball-Bundesliga ab. Die Berliner schaffen den Sprung in die Gruppenphase des EHF-Pokals. Bittere Pleiten setzt es dagegen für die Rhein-Neckar Löwen und den THW Kiel.

Flensburgs Handballer werfen sich an die Bundesliga-Spitze

Flensburg hat die Tabellenführung übernommen. Foto: Soeren Stache

Die SG Flensburg-Handewitt ist der große Gewinner des aktuellen Spieltags in der Handball-Bundesliga. Durch einen 29:24 (15:12)-Heimsieg über den SC Magdeburg übernahmen die Norddeutschen von den mit 23:5 Zählern punktgleichen Füchsen Berlin die Tabellenführung.

„Ich bin total stolz auf die Jungs und könnte jeden einzelnen Spieler küssen“, sagte SG-Trainer Maik Machulla nach der Partie im TV-Sender Sky.

Der aktuelle Meister Rhein-Neckar Löwen musste bei Frisch Auf Göppingen beim 26:28 (14:14) die zweite Bundesliga-Niederlage in Serie hinnehmen und fiel auf Rang vier zurück. Zählt man das verlorene Spiel in der Champions League bei Vardar Skopje hinzu, sind es sogar drei Schlappen hintereinander. „Wir waren in der Summe nicht gut genug, um gegen Göppingen zu gewinnen“, sagte Teammanager Oliver Roggisch. „Dazu sind wir an einem überragenden Torhüter gescheitert.“ Göppingens Schlussmann Primoz Prost kam auf zwölf Paraden aus dem Feld und drei gehaltene Siebenmeter.

Eine erstklassige Torhüterleistung war auch beim 31:27 (16:11) des VfL Gummersbach über den THW Kiel einer der ausschlaggebenden Gründe. Beim ersten Heimsieg der Oberbergischen über den deutschen Rekordmeister seit dem 21. November 2003 agierte VfL-Keeper Carsten Lichtlein überragend. Für THW-Trainer Alfred Gislason kamen noch zwei weitere Gründe hinzu: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr schlecht gedeckt und den Kampf nicht angenommen.“ Beim 18:27 (47.) hatte sich für die „Zebras“ bereits ein Debakel angedeutet, doch in der Endphase gestalteten die Kieler, die zuvor in sechs Spielen ungeschlagen waren, das Resultat noch erträglich.

Die TSV Hannover-Burgdorf hält durch das 29:27 (15:11) beim TBV Lemgo als Tabellendritter Anschluss an das Spitzenduo aus Flensburg und Berlin. TSV-Regisseur Morten Olsen führte einmal mehr klug Regie. Kaum Probleme hatte der SC DHfK Leipzig in der Auswärtspartie bei den Eulen Ludwigshafen, die mit 35:21 (17:8) gewonnen wurde.

Trotz des Verlustes der Tabellenführung war auch bei den Füchsen Berlin die Laune gut. Denn durch ein 33:25 (17:12) im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde über den FC Porto schaffte der Hauptstadt-Club einmal mehr den Sprung in die Gruppenphase des EHF-Pokals. Das Hinspiel hatten die Berliner in Portugal 30:27 gewonnen.

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