Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Evonik stellt Zukäufe erst einmal hinten an

Essen. Der Spezialchemiekonzern Evonik will sich in nächster Zeit erst einmal mit Übernahmen zurückhalten. „Ich halte es mit der Ernte-Kultur westfälischer Landwirte: Kartöffelchen für Kartöffelchen. Wir haben im Jahr 2016 zwei Übernahmen getätigt, die unsere Stärken stärken. Wir wollen die Märkte kennen, in denen wir zukaufen“, sagte der seit Mai amtierende Vorstandschef Christian Kullmann der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe). „Jetzt konzentrieren wir uns erst einmal auf die Integration dieser Übernahmen.“

Evonik stellt Zukäufe erst einmal hinten an

Christian Kullmann ist zu sehen. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Evonik gehört mehrheitlich der RAG-Stiftung. Sie finanziert aus ihren Einnahmen in Form der Dividende des MDax-Konzerns die Folgelasten des Steinkohlebergbaus. Stiftungschef und Vorsitzender des Evonik-Aufsichtsrats ist der frühere Bundeswirtschaftsminister Werner Müller.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bonn. Auf dem Weihnachtsmarkt in Rheinbach bei Bonn sind bei der Verpuffung einer Gasflasche zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Unfall habe sich am Freitagnachmittag in einem Crêpe-Stand ereignet, teilte die Polizei mit. Eine 50 Jahre alte Frau musste den Angaben zufolge mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein 60-jähriger Mann kam ebenfalls schwer verletzt in die Notaufnahme. Warum es zu der Verpuffung in dem Verkaufsstand kam, war bislang nicht bekannt. Das Amt für Arbeitsschutz ermittelt am Unfallort.mehr...

Mönchengladbach. Mit Schüssen aus einer Gaspistole soll ein Fernfahrer in Mönchengladbach auf den Wunsch eines Kollegen reagiert haben, seine Musik leiser zu stellen. Die 32 und 50 Jahre alten Trucker hatten ihre Lastwagen nebeneinander geparkt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Während der 50-Jährige in seiner Kabine schlafen wollte, war dem 32-Jährigen nach lauter Musik.mehr...

Hamburg. Der Paketdienst Hermes hat angekündigt, seine 400 Subunternehmer stärker zu kontrollieren. Ein bis Herbst 2018 angelegtes Programm prüfe laufend die Aufenthaltsberechtigungen von Mitarbeitern aus dem EU-Ausland, teilte das Hamburger Unternehmen am Freitag mit. Gegen einige Hermes-Servicepartner laufen Ermittlungen. Sie sollen Ausländer eingeschleust, Pässe gefälscht und gegen das Mindestlohngesetz verstoßen haben. Die Zusammenarbeit mit auffällig gewordenen Partnern wurde Hermes zufolge beendet. Der neue Maßnahmenkatalog sehe weiter vor, nur mit Subunternehmen zu arbeiten, die ihren Sitz in Deutschland haben. Weiter sollten jährliche Kontrollen hinsichtlich der Sozialstandards bei den Vertragspartnern verschärft werden. Hermes steht ebenso wie andere Paketdienste wegen der schlechten Bezahlung von Paketfahrern in der Kritik.mehr...