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Der nächste Formel-1-Jahrgang

Abu Dhabi. Mehr Rennen, neue Reifen und ein umstrittenes Bauteil: Die Formel 1 wird sich auch 2018 wieder verändern. Offen ist noch, wo die deutschen TV-Zuschauer das nächste Titelduell zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel sehen können.

Der nächste Formel-1-Jahrgang

Weltmeister Lewis Hamilton beim Training in Abu Dhabi. Foto: Hassan Ammar

Das Ende der achtmonatigen Welt-Tournee der Formel 1 am Sonntag in Abu Dhabi gibt schon den Blick auf die kommende Saison frei. Drastische Reformen wird es zwar nicht geben, auf ein paar Änderungen müssen sich Titelverteidiger Lewis Hamilton und seine Jäger aber einstellen.

Wie sieht das Fahrerfeld aus?

Die Top-Teams fahren mit der gleichen Besetzung: Lewis Hamilton und Valtteri Bottas bei Mercedes, Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen bei Ferrari sowie Max Verstappen und Daniel Ricciardo bei Red Bull. Änderungen im Vergleich zum Starterfeld in Abu Dhabi wird es nur bei Williams und bei Sauber geben. Bei Williams könnte Robert Kubica als Nachfolger von Felipe Massa sieben Jahre nach seinem Rallye-Unfall ein Comeback geben. Sauber wird wohl Ferrari-Zögling Charles Leclerc befördern und sich vom Deutschen Pascal Wehrlein trennen.

Was ändert sich an den Autos?

Der neue Cockpit-Schutz „Halo“ ist gewöhnungsbedürftig. Der ringförmige Stahlbügel über dem Helm soll die Fahrer davor schützen, von umherfliegenden Objekten am Kopf getroffen zu werden. Eine Reihe von Piloten lehnt das Bauteil ab, weil es hässlich sei und das Risiko in der Formel 1 ohnehin bereits gering. Unter Verweis auf Todesfälle in anderen Serien hielt der Weltverband aber an „Halo“ fest.

Welche neuen Regeln gibt es?

Künftig muss jeder Fahrer mit drei statt vier Motoreinheiten pro Saison auskommen. Das dürfte für noch mehr Strafen sorgen, nachdem schon in diesem Jahr nur wenige Fahrer im erlaubten Rahmen blieben. Bei den Reifen dürfen die Teams 2018 aus sieben statt wie bisher aus fünf Mischungen wählen, Lieferant Pirelli verspricht damit noch mehr Spektakel. Neu eingeführt werden biometrische Handschuhe, die unter anderem den Puls der Fahrer messen und diese Daten übermitteln, um Rettern bei Unfällen die Einschätzung der Situation zu erleichtern.

Wie lang dauert die Saison?

Wie schon im Rekordjahr 2016 umfasst der Kalender 21 Rennen. Los geht es am 25. März in Australien, das Finale steigt genau acht Monate später in Abu Dhabi. Der deutsche Grand Prix, der in diesem Jahr im Programm fehlte, ist 2018 für den 22. Juli in Hockenheim angesetzt. Nach zehn Jahren Pause ist auch Frankreich wieder Gastgeber für die Formel 1. Am 24. Juni wird in Le Castellet nahe Marseille gefahren. Malaysia hingegen ist nicht mehr dabei.

Und wer zeigt die Formel 1 nächstes Jahr im Fernsehen?

Diese Frage ist noch offen. RTL hat sich bislang nicht mit der neuen Formel-1-Führung über eine Fortsetzung der langjährigen Partnerschaft einigen können. Möglich ist, dass zumindest ein Teil der Rennen künftig nur noch gegen Bezahlung beim Pay-TV-Sender Sky oder einem anderen Anbieter zu sehen ist. Die Bosse der Rennserie wollen im Geschäft mit den Fernsehrechten mehr Geld verdienen und auch die digitalen Kanäle mehr nutzen. Das könnte bedeuten, dass die Fans nicht mehr wie bei RTL jedes Rennen frei Haus geliefert bekommen.

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