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96-Boss Kind: Heldts Vertrag „nicht vorzeitig beenden“

Köln. Nach Medienberichten soll der 1. FC Köln den gebürtigen Domstädter Horst Heldt als Manager verpflichten wollen. Dessen derzeitiger Club Hannover 96 will davon aber nichts wissen.

96-Boss Kind: Heldts Vertrag „nicht vorzeitig beenden“

Horst Heldt könnte Nachfolger von Sportchef Jörg Schmadtke werden. Foto: Peter Steffen

Vorstandsvorsitzender Martin Kind von Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat einen Wechsel von Manager Horst Heldt zum 1. FC Köln ausgeschlossen.

„Horst Heldt hat mir heute mitgeteilt, dass es das Gerücht gibt“, sagte Kind der Deutschen Presse-Agentur. „Es gibt aber keine offizielle Anfrage an uns. Er (Heldt) hat außerdem einen gültigen Vertrag. Den wollen wir nicht vorzeitig beenden“. Heldts Vertrag bei 96 läuft bis 2020.

Gerüchte, wonach es zwischen dem Manager und dem Club kriseln soll, dementierte Kind. „Horst Heldt macht eine super Arbeit. Wir haben keine Probleme miteinander.“ Nach Informationen der „Bild“-Zeitung und des „Kicker“ hat der 1. FC Köln beim gebürtigen Rheinländer Heldt angefragt. Dieser soll bei seinem Verein bereits um die Freigabe gebeten haben.

Heldt könnte Nachfolger von Sportchef Jörg Schmadtke werden, von dem sich der FC am 24. Oktober in beiderseitigem Einvernehmen getrennt hatte. Heldt hatte seine Karriere als Profi beim FC begonnen und stets seinen engen Kontakt zum Verein betont.

Heldt war auch in den vergangenen Jahren, als er in Stuttgart oder Schalke tätig war, oft auf der Karnevalssitzung des FC zu Gast. In Stuttgart arbeitete er zudem mit dem heutigen FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle zusammen, den er in einem Interview als „alten Freund“ bezeichnete. Der FC reagierte zurückhaltend auf die jüngsten Meldungen. Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle sagte Sport1: „Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen.“

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